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Marathonläuferin Esther Jacobitz
  • Sie kam als Erste beim Köln-Marathon ins Ziel – aber ohne Verlobungsring: Esther Jacobitz
  • Foto: imago/Chai v.d. Laage

Deutsche Meisterin verliert Verlobungsring beim Marathon – und erlebt kleines Wunder

Nach 24 Stunden zwischen Zittern, Bangen und Hoffen stand Esther Jacobitz am Montag schließlich „richtig, richtig happy“ im Kölner Stadtteil Lindenthal. „Ich bin unfassbar glücklich, dass ich den Ring wieder am Finger habe“, sagte die deutsche Marathon-Meisterin. Jacobitz hatte gleich bei ihrem Debüt Gold gewonnen – aber ihren Verlobungsring unterwegs auf den 42,195 Kilometern verloren.

„Ich habe nach dem Zieleinlauf niemals geglaubt, dass ich den Ring noch einmal wiedersehe“, sagte Jacobitz: „Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich den wiederbekomme?“ Doch die 26-Jährige hat lange in Köln gelebt und weiß daher, „wie cool die Leute hier sind“. Und tatsächlich: Der Finder steckte das kostbare Schmuckstück nicht einfach ein.

Ehrlicher Finder bekommt den Sieger-Blumenstrauß

Erst am Freitag hatte ihr Freund Hendrik Pfeiffer – ebenfalls erfolgreicher Marathon-Läufer – den Antrag und dann im Rennen Tempo für seine künftige Ehefrau gemacht. Während des Laufs trug Jacobitz den Ring an einer Kette um den Hals, dann war sie aber plötzlich weg. Bei der Siegerehrung bat die Läuferin daher die Kölner um Unterstützung bei der Suche.

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Simon Breuer hatte als Zuschauer an der Strecke gemeinsam mit Freunden die Kette samt Ring gefunden. „Wir dachten schon, dass muss ja etwas Besonderes sein“, sagte er. In den Sozialen Medien erfuhr er von dem Such-Aufruf. „Dann habe ich Esther bei Instagram angeschrieben“, sagte Breuer: „Und es freut mich sehr, dass die beiden jetzt die Kette und den Ring wieder zurückbekommen haben.“ Als Dankeschön bekam er den Sieger-Blumenstrauß von Jacobitz überreicht.

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Die Achterbahnfahrt der Gefühle mit Happy End wird Jacobitz nicht so schnell vergessen. „Jedes Mal, wenn ich in Köln bin, werde ich nun daran denken: ‚Oh mein Gott, was ist mir da bloß passiert’“, sagte sie – und machte sich dann an die Planungen für die Hochzeit. (aw/sid)

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