Alexander Zverev kann beim Davis-Cup in Hamburg sein Comeback nach seiner Veltzung feiern.
  • Alexander Zverev am Donenrstag an der Alster
  • Foto: WITTERS

„Bin auch verwundert”: Zverev ist bereit für Davis Cup in Hamburg

Davis-Cup-Comeback am Rothenbaum: Nach zehn Jahren findet der Team-Wettbewerb erstmals wieder in Hamburg statt. Für den aktuell verletzten Alexander „Sascha“ Zverev wird das Heimspiel in seiner Heimatstadt zum ersten echten Härtetest – nicht nur aufgrund des Belags.

Knapp zweieinhalb Monate ist es her, dass sich der 25-Jährige die bislang schwerste Verletzung seiner Karriere zuzog. Im Halbfinale der French Open gegen Rafael Nadal (Spanien) knickte er im dritten Satz um und schickte Schmerzensschreie in den Pariser Abendhimmel. „Ich habe mir drei Bänder im Knöchel gerissen, vier weitere wurden beschädigt. Die Ärzte meinten, ich könnte frühestens Ende September wieder Tennis spielen“, so Zverev gestern in Hamburg.


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Der Weltranglistenzweite weilte für eine Stippvisite an der Alster, um das Davis-Cup-Event am Rothenbaum (13. bis 18. September) anzukündigen – zur freudigen Überraschung mit ihm auch als Spieler: „Ich stehe seit Anfang der Woche wieder auf dem Tennisplatz und trainiere. Ich bin auch verwundert, wie schnell mein Knöchel heilt.“

Zverev stieg zum Anfang der Woche wieder ins Training ein

Dass der Hamburger für das Comeback auf seinen Lieblingsbelag zurückkehren darf, ist zum einen Glück, zum anderen Vorgabe der ITF (International Tennis Federation). Der Center Court sowie zwei Hallenplätze werden für das Event auf Hartplatz umgerüstet – ein Novum in der deutschen Tennis-Turniergeschichte.

Gespielt wird wetterunabhängig unter geschlossenem Dach. Die deutschen Gegner der Gruppenphase sind Frankreich, Belgien und Australien, die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für die Davis-Cup-Finals im November in Málaga.

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2012 fand das letzte Davis-Cup-Match am Rothenbaum statt. Deutschland gewann damals gegen Australien mit 3:2 und sicherte den Verbleib in der Weltgruppe.

Tagestickets (75 bis 149 Euro) gibt es unter www.daviscupfinals.com

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