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Mads Pedersen gewinnt das Hamburg-Rennen
  • Mads Petersen. gewann einen Tag nach seinem Sieg bei der Dänemark-Rundfahrt auch das Hamburg-Rennen.
  • Foto: WITTERS

Däne Pedersen gewinnt Hamburg-Cyclassics – Politt im Pech

Mads Pedersen schien die Frage, wann für ihn feststand, dass er in Hamburg antreten würde, nicht so recht verstanden zu haben. Der Däne vom Team Lidl-Trek, der sich nach 4:36:35 Stunden in einem Fotofinish den Sieg der 26. Cyclassics sicherte, scheint unermüdlich zu sein. Hintergrund: Noch am Samstag, einen Tag vor dem Hamburg-Rennen, hatte sich der 27-Jährige den Sieg bei der Dänemark-Rundfahrt gesichert.

„Im Oktober haben wir entschieden, hier anzutreten“, sagte Pedersen kurz und knapp nach seiner Zieleinfahrt. „Das war die ganze Zeit der Plan“, um dann zu ergänzen: „Kopenhagen ist nicht weit weg, kein Problem.“ Der zweite Triumph binnen weniger Stunden, er war ein hart erarbeiteter.

Nils Politt geht kurz vorm Ziel die Kraft aus

Bei perfekten Bedingungen, bei denen sich gegen Ende des Rennens ein Führungstrio um den deutschen Nils Politt (29/Bora-hansgrohe) bildete, kam es zum erwarteten Zielsprint, in dem Pedersen triumphierte. „Auf den letzten beiden Kilometern sind mir die Beine ein wenig eingeschlafen“, sagte Politt, der am Ende Achter und damit bester Deutscher wurde.

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Die Sprintexperten zerstörten die Hoffnungen auf mehr. „Ich habe einfach alles gegeben, wusste nicht, was hinten passiert. Zum Glück hat es gereicht“, sagte Pedersen, der mit dem Selbstverständnis eines Rundfahrt-Siegers auffällig früh jubelte. „Ich war mir nicht 100prozentig sicher, vielleicht war der Jubel ein bisschen zu früh, aber es ist gut gegangen.“ Ein echter Krimi auf der Mönckebergstraße, auf den Plätzen landeten nach 205 Kilometern mit drei Anstiegen auf dem Waseberg Danny van Poppel (30/Bora-hansgrohe) und der dreifache Hamburg-Sieger Elia Viviani (34/Ineos Grenadiers).

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Auch die Veranstalter waren mit dem Event happy. 11.000 Jedermänner gingen an den Start, nennenswerte Verletzungen gab es keine, Hauptsponsor Bemer wird mindestens im kommenden Jahr noch dabei sein. Dann finden die Cyclassics wegen der Olympischen Spiele in Paris erst am 8. September statt. (lh)

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