Fredric Pettersson im schwedischen Bus
Fredric Pettersson im schwedischen Bus
  • Die schwedischen Handballer um Fredric Pettersson nehmen für die 300 Meter Anreise den Bus.
  • Foto: imago/Bildbyran

300 Meter mit dem Bus! Aufregung um WM-Reise von Schwedens Handballern

Was Umweltaktivistin Greta Thunberg wohl dazu sagt? Die schwedischen Handballer legen die Kurzstrecke von 300 Metern von ihrem Quartier zu den WM-Spielen in Göteborg im Bus zurück.

„Das hat mit dem Fernsehen zu tun“, sagte Trainer Glenn Solberg vor dem Auftaktspiel des Vize-Weltmeisters gegen Brasilien (20.30 Uhr), „die möchten Bilder davon haben, wie wir aus dem Bus steigen.“

Schwedische Spieler sehen Vorteile in der Busfahrt

Über den Kurztrip vom Hotel Opalen zur Halle Scandinavium berichtete die Zeitung „Aftonbladet“. Nach den Spielen und zu den Trainings sollen die Spieler des Europameisters den kurzen Weg allerdings zu Fuß gehen.


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Die Busfahrt habe den Vorteil, „dass wir den Fokus auf das Wesentliche richten können“, sagte Solberg. Man habe schließlich „keine Zeit für 55 Selfies“, meinte Spielmacher Jim Gottfridsson von der SG Flensburg-Handewitt: „Nach den Spielen sind Autogramme und Fotos kein Problem.“

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Neu ist die kuriose Situation für die Schweden nicht: Auf dem Weg zum EM-Titel im vergangenen Jahr fuhren sie im slowakischen Bratislava auch Bus – obwohl sie sogar im selben Gebäude spielten, in dem sie wohnten. Dennoch war eine Fahrt um den Block vorgeschrieben – der TV-Bilder wegen. (sid/nswz)

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