In Dormagen wurde es dem HSVH nicht leicht gemacht – doch auch davon ließen sich Leif Tissier & Co. nicht aufhalten.
  • In Dormagen wurde es dem HSVH nicht leicht gemacht – doch auch davon ließen sich Leif Tissier & Co. nicht aufhalten.
  • Foto: WITTERS

„Situation beflügelt uns“: Trotz Rückschlägen: Hamburger Handballer nicht aufzuhalten

Von der Intensität in Dormagen (27:24) waren die Hamburger Handballer selbst überrascht. „Wir haben damit nicht unbedingt gerechnet“, sagt Spielmacher Leif Tissier der MOPO, der auch selbst ordentlich einstecken musste, „aber es gut angenommen.“ Und genau das ist die große Stärke des HSVH.

„Wir sind gerade so gefestigt, dass wir auch mit Rückschlägen gut umgehen können“, freut sich Tissier. Wie die Verletzung von Philipp Bauer nach fünf Minuten, die der HSVH schnell wegsteckte. „Das ist unser Pluspunkt, dass wir immer weitermachen und unser Spiel durchziehen – egal, was passiert“, lobt Tissier nach dem 15. ungeschlagenen Spiel in Folge. „Wir lassen uns momentan von nichts aufhalten.“

HSV Hamburg: Handballer kämpfen sich in Richtung Bundesliga

Das gilt nicht nur für das Team, sondern auch für den 21-Jährigen selbst. Nach der Halbzeit musste auch er kurz verletzt von der Platte, kehrte aber schon in den Schlussminuten wieder zurück. „Mir geht es gut“, versichert Tissier. Und auch bei Bauer gibt es Entwarnung, seine Auswechslung war nur eine Vorsichtsmaßnahme.

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Mit dem Duo geht es für den HSVH jetzt als Tabellenführer in den Saisonendspurt. „Eine gute Ausgangslage“, weiß Tissier, „wir haben uns das erarbeitet. Aber uns ist auch klar, dass das schnell anders sein kann.“

HSVH-Profi Leif Tissier: „Die Situation beflügelt uns“

Darauf deutet aktuell jedoch nicht viel hin. „Wichtig ist, dass wir uns für jedes Spiel neu fokussieren“, sagt Tissier. „Als Erster gilt man natürlich immer als Favorit. Doch die aktuelle Situation beflügelt uns eher, als dass wir Druck verspüren.“

Denn der HSVH hat gezeigt, dass man sich von Rückschlägen nicht stoppen lässt. Dann, das ist auch Tissier bewusst, kann man sich am Ende vielleicht belohnen: „Wenn wir das weiter durchziehen, sieht es gut aus.“

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