• Tiger Woods im November 2020 bei einem Golf-Turnier in San Francisco
  • Foto: imago images/UPI Photo

Schwerer Unfall in Los Angeles: Tiger Woods dachte, er wäre in Florida

Golf-Superstar Tiger Woods war nach seinem schweren Autounfall in Los Angeles Ende Februar offenbar verwirrt. Wie das zuständige Polizeibüro im L.A. County am Freitag mitteilte, wähnte sich der 15-malige Major-Champion bei seiner Befragung im Krankenhaus in Florida.

Dies geht aus einem 22-seitigen Bericht hervor, der weitere Details zum Hergang enthielt. Woods war bei seinem selbst verschuldeten Unfall mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Wie die Polizei zuvor bereits mitgeteilt hatte, soll der 45-Jährige mit bis zu 87 Meilen pro Stunde (140 km/h) gefahren sein, bevor er mit seinem Geländewagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Dabei hatte er sich schwere Beinverletzungen zugezogen.

Golf-Star Tiger Woods nach schwerem Autounfall verwirrt

Wie nun bekannt wurde, hat Woods kurz vor dem Unfall weder seine Bremsen betätigt noch die Fahrtrichtung geändert. Stattdessen fuhr er geradewegs gegen den Baum. Dies ergab die Auswertung der Black Box des Wagens.

Karre Tiger Woods

Der Wagen von Tiger Woods nach dem Unfall

Foto:

imago images/ZUMA Wire

„Hätte er auf die Bremse getreten oder die Lenkrichtung verändert, hätte er weder den Mittelstreifen überquert noch hätte es eine Kollision gegeben“, schrieb Sergeant Michael Downing in seinem Bericht.

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Sheriff Carlos Gonzalez schloss aus diesen Angaben, „dass sich Tiger Woods wie jemand verhalten habe, der unter Schock steht“. Er habe einen niedrigen Blutdruck gehabt und sei durch den Aufprall bewusstlos gewesen.

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