• Nabil Bentaleb darf mal wieder für Schalke 04 spielen
  • Foto: Imago/TEAM2sportphoto

Schon fünfmal suspendiert!: Schalke-Trainer fällt um und holt Skandal-Profi zurück

Darf’s noch ein Absteiger mehr sein? Bundesliga-Schlusslicht Schalke 04 holt Nabil Bentaleb aus der Verbannung zurück – obwohl die 26-jährige Skandalnudel von vier S04-Trainern schon insgesamt fünfmal suspendiert worden ist.

Erst vor anderthalb Wochen hatte Trainer Christian Gross erklärt, eine Begnadigung des algerischen Mittelfeldspielers sei „kein Thema“. Drei Pflichtspiele mit zwei Niederlagen und nur einem geschossenen Tor später gilt das schon nicht mehr.

Nach einem Gespräch mit Bentaleb habe Gross entschieden, dass der Verbannte wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehre. Auch eine Rückkehr in den Spieltagskader sei möglich, teilte der Klub mit. 

Bentaleb kam für 19 Millionen von Tottenham nach Schalke

Bentaleb steht wie kaum ein anderer Spieler für die verfehlte Einkaufspolitik der Schalker unter Ex-Sportvorstand Christian Heidel. 2017 wurde er für stolze 19 Millionen Euro vom Premier-League-Klub Tottenham Hotspur verpflichtet.

Seine sportlichen Leistungen blieben überschaubar, dafür fiel Bentaleb durch Egoismus und fehlenden Teamgeist auf.

Skandal-Profi Bentaleb fiel durch Egoismus und Raserei auf

Mangelnder Einsatz im Training, ständige Querelen mit der sportlichen Leitung und dazu noch ein Führerschein-Entzug wegen Raserei, bei dem höchstrichterlich festgestellt wurde, Bentaleb steuere seinen Wagen „auf eine Weise, die unser aller Sicherheit gefährdet“ – all das steht gegen die 19 Treffer, die der vermeintliche Star in 105 Pflichtspielen für Schalke geschossen hat. 

Sportchef Schneider: „Schalke und Bentaleb passen nicht zusammen“

Im November 2020 erlebte der zwischendurch an Newcastle United Verliehene seine fünfte Suspendierung. „Schalke und Nabil Bentaleb passen offensichtlich nicht zusammen“, stellte Heidels Nachfolger Jochen Schneider fest. 

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Im Absturz haben Schalke und Bentaleb nun wieder einmal zusammengefunden. Vermutlich zum letzten Mal. Aber man weiß ja nie – nicht bei Bentaleb, und auch nicht bei Schalke. 

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