Ryo Miyaichi frustriert: Er traf in der letzten Minute nur den Pfosten.
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  • Foto: WITTERS

Ryo Miyaichi: St. Paulis Raketenmann wird zum Rätsel

Ryo Miyaichi ist drittschnellster Spieler der 2. Liga. Gegen Dresden verbesserte er seinen persönlichen Geschwindigkeitsrekord von 35,12 auf 35,4 km/h. Mit seinem gigantischen Tempo ist sich die Japan-Rakete offenbar manchmal selbst im Weg, wird viel zu oft zum Tor-Krepierer.

Während der 27-Jährige in der Wintervorbereitung in zwei Spielen drei Treffer erzielte, wird er in der Meisterschaft immer mehr zum Rätsel. Trotz bester Einschussmöglichkeiten bringt er den Ball nicht mehr über die Linie.

St. Paulianer in der Gedanken-Falle

Seine Abschlussschwäche war bereits beim 2:2 gegen Karlsruhe in der Hinrunde und zuletzt beim 1:1 gegen Stuttgart eklatant. Da erklärte Miyaichi jeweils, dass er vorm gegnerischen Kasten zu viel nachdenken würde.

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Miyaichi ehrlich: Den muss ich machen!

Auch jetzt bei der Nullnummer gegen Dresden gab er vorm Kasten eine unglückliche Figur ab. Er war zwar auffälligster Spieler auf dem Platz, an der Hälfte der 20 Torschüsse beteiligt und kam zu sechs Abschlüssen – so oft wie noch nie in dieser Saison. Dennoch reichte es nicht, um einzunetzen. Miyaichi ist selbst enttäuscht darüber: „Den Ball in der letzten Minute muss ich natürlich machen, auch in der ersten Halbzeit war ein Tor von mir möglich. So fühlt es sich ein bisschen an, als hätten wir verloren.“

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