Dieter Hecking stand selbst von 2016 bis 2019 an der Seitenlinie der Fohlen. Dann trennten sich die Wege und Hecking machte Platz für Rose.
  • Dieter Hecking stand selbst von 2016 bis 2019 an der Seitenlinie der Fohlen. Dann trennten sich die Wege und Hecking machte Platz für Rose.
  • Foto: imago images/Jan Huebner

Rückblick: Hecking über seinen Abschied: „Natürlich hat das wehgetan“

Der Abgang des Gladbach-Trainers Marco Rose steht bereits fest. Dass es dann auch noch ausgerechnet zur anderen Borussia geht, nach Dortmund, schmerzt wohl umso mehr. Auch der langwierige Gladbach und Ex-HSV-Trainer Dieter Hecking bedauert den Abgang des Übungsleiters von den Fohlen.

Rose-Vorgänger Hecking bedauert den bevorstehenden Abgang von Trainer Marco Rose von Gladbach, vor allem für Manager Max Eberl. „Es ist am Ende natürlich total schade für Max“, sagte Hecking der „Rheinischen Post“, von dem sich Eberl vor zwei Jahren trotz ordentlicher Ergebnisse getrennt hatte, um Rose von RB Salzburg zu holen. „Er ist sicher nicht davon ausgegangen, dass der Weg nach zwei Jahren vorbei ist. Ich hätte Max gewünscht, dass es länger geht.“

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Er selbst habe die damalige Trennung inzwischen verarbeitet, sagte der nach einer Zwischenstation als Trainer des HSV nun als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg arbeitende Hecking.

„Ehrlich gesagt war das zunächst für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Natürlich hat das wehgetan“, bekannte der 56-Jährige: „Da hängen naturgemäß auch ganz viele Emotionen drin. Wenn du aber etwas Abstand zu allem gewinnst, relativiert sich vieles. Mittlerweile kann ich es auch besser verstehen.“

Ex-HSV-Trainer Dieter Hecking spricht über Gladbach-Abschied und Rose-Wechsel

Dass der im Sommer zu Borussia Dortmund wechselnde Rose eine Ausstiegsklausel hat, ist in Heckings Augen nicht verwerflich. „Ich hatte auch ein paar Mal in meiner Karriere eine Ausstiegsklausel im Kontrakt. Das ist Teil des Geschäfts“, sagte er: „Was und wie das ganz genau gelaufen ist, das müssen Max und Marco miteinander klären. Ich gehe davon aus, dass es alles total sauber gelaufen ist.“ (dpa/abin) 

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