Sebastian Vettel schaffte es wieder nicht unter die besten 10 Fahrer der Formel 1.
  • Sebastian Vettel schaffte es wieder nicht unter die besten 10 Fahrer der Formel 1.
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Qualifying in Spanien: Hamilton knapp vorn – nächstes Debakel für Vettel

Lewis Hamilton ist auf die Pole Position beim Großen Preis von Spanien gerast – während Sebastian Vettel beim Qualifying in Barcelona einmal mehr ein Fiasko erlebte

Der sechsmalige Formel-1-Weltmeister Hamilton setzte sich am Samstag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas durch.

Der Brite war auf der 4,655 Kilometer langen entscheidenden Runde um 59 Tausendstelsekunden schneller als der Finne.

Formel 1: Hamiltons vierte Pole im sechsten Rennen der Saison

Für Hamilton ist es die vierte Pole im sechsten Rennen in diesem Jahr und die 92. in der Karriere des 35 Jährigen. Seit der Einführung der Turbo-Hybridmotoren zur Saison 2014 ist es die 100. Pole für Mercedes.

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Einer der größten Gegner Hamiltons war „die Hitze hier in Barcelona, das ist körperlich sehr anstrengend und macht uns auch das Reifenmanagement schwer. Wir saßen im Team lange zusammen und haben vor allem über Sonntag gesprochen. Dann wird Red Bull wieder sehr stark sein.“

Sebastian Vettel beim Qualifying in Barcelona

Sebastian Vettel beim Qualifying in Barcelona

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AP

Auf Rang drei schaffte es bei hochsommerlichen Temperaturen in Katalonien ein Fahrer eben dieses Teams: der Niederländer Max Verstappen. Er war über sieben Zehntelsekunden langsamer als Hamilton. Nach seinem Sieg am vergangenen Sonntag in Silverstone wahrte der 22 Jahre alte Niederländer dennoch seine Erfolgschancen für das Rennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL). 2016 hatte er auf dem Kurs in Barcelona den ersten seiner bisher neun Grand-Prix-Siege gefeiert.

Großer Preis von Spanien: Vettels nächstes Fiasko

Ein erneutes Fiasko erlebte Sebastian Vettel. Der Chassis-Wechsel brachte dem viermaligen Weltmeister auch nicht den erhofften neuen Schwung in einer frustrierenden Abschiedssaison von Ferrari. Der 33 Jahre alte gebürtige Heppenheimer schied als Elfter vorzeitig aus.

„Platz elf mit diesem Abstand ist hart, aber ich war einfach zu weit weg von einem guten Gefühl mit dem Auto“, sagte Vettel, dem zwei Tausendstel für den Einzug ins Q2 fehlten, bei Sky: „Ich drücke vor jedem Rennwochenende den Resetknopf und versuche, das Beste herauszuholen.“ Für das Rennen erwarte er aber „keine Wunder“. (dpa)

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