• Karsten Warholm entschied sich spontan für einen Trikotzerreißer-Jubel á la Robert Harting.
  • Foto: imago/Bildbyran

Harting als Vorbild: Was Weltrekordler Warholm über seinen Trikot-Reißer sagt

Einen bangen Moment musste das norwegische Laufwunder Karsten Warholm nach seinem unfassbaren Weltrekordlauf zu Gold über 400 Meter Hürden noch überstehen. Der 25-Jährige zerriss sich sein Trikot wie einst Diskus-Olympiasieger Robert Harting, war sich aber nicht ganz sicher, ob ihm das auch gelingt.

„Ich denke, Robert war etwas stärker als ich“, sagte Warholm beim ZDF, „ich kann froh sein, dass ich das überhaupt geschafft habe. Es wäre schon peinlich geworden, wenn es nicht geklappt hätte.“ Die Zerreißprobe seines Trikots sei spontan entstanden: „Es war pure Freude für mich. Ich konnte mich nicht mehr kontrollieren.“

Olympia: Harting-Jubel inspiriert Warholm

Jubel-Vorbild Robert Harting, der sein Shirt unter anderem beim Olympia-Triumph 2012 zerfetzt hatte, habe Warholm „inspiriert, er hat das oft gemacht“. Auch aus sportlicher Sicht zollte sein Nachahmer dem Berliner Respekt: „Er ist ein großartiger Athlet.“

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Warholm war die 400 Meter Hürden im Olympiastadion von Tokio in 45,94 Sekunden gelaufen – ganze 76 Hundertstel schneller als seine eigene im Juli aufgestellte Bestmarke. Zuvor hatte der US-Amerikaner Kevin Young 29 Jahre lang den Weltrekord gehalten. (sid/mp)

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