Dean Boxall
  • Der australische Schwimm-Coach Dean Boxell hat sich für seinen euphorischen Jubel nach dem Sieg von Ariarne Titmus entschuldigt.
  • Foto: IMAGO/AAP

„Bin einfach durchgedreht“: Australischer Coach entschuldigt sich für wilden Jubel

Der australische Schwimmcoach Dean Boxall hat sich nach seiner wilden Siegesfeier dafür entschuldigt, dass er im Überschwang der Gefühle am Montag die strengen Corona-Protokolle der Olympischen Spiele von Tokio missachtet hat.

„Ich muss mich eigentlich entschuldigen, weil ich meine Maske abgerissen habe und sie zerrissen ist. Ich bin in dem Moment einfach durchgedreht“, sagte Boxall dem australischen Sender Seven Network.

Olympia: Schwimm-Trainer entschuldigt sich für Jubel-Entgleisung

Er habe in dem Moment seinen Körper verlassen, so der Coach. Der Videoclip der Szene nach dem Gold für Ariarne Titmus über 400m Freistil vor US-Star Katie Ledecky ging sofort viral. Der Mann im gelben Poloshirt riss dabei beinahe eine Absperrung weg und bekam für seinen bemerkenswerten Ausraster flugs den Beinamen „Ultimate Warrior“ in Anlehnung an einen US-Wrestler aus den 90er Jahren verpasst.

Für den australischen Schwimm-Trainer Dean Boxall gab es nach dem Sieg von Ariarne Titmus kein Halten mehr.

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Titmus sagte angesprochen auf ihren Trainer: „So ist Dean eben. Er ist sehr leidenschaftlich in dem, was er tut und er wird ziemlich lebhaft. Er gibt 100 Prozent, um Schwimmtrainer zu sein, und er hat viel von seinem Familienleben mit seinen Kindern und seiner Frau für seinen Job geopfert.“ (sid/hoe)

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