Florian Rogge, Hamed Mokhlis, Sebastian Spiewak, Moritz Kühn und Mike Beldzik (v.l.) feiern Curslacks Tor zum 1:1. Spiewak hatte getroffen.
  • Florian Rogge, Hamed Mokhlis, Sebastian Spiewak, Moritz Kühn und Mike Beldzik (v.l.) feiern Curslacks Tor zum 1:1. Spiewak hatte getroffen.
  • Foto: KBS-Picture

Oberliga-Sensation: Spitzenreiter strauchelt trotz Unterstützung von Dresden-Fans

Grenzenloser Jubel beim SV Curslack-Neuengamme, großer Frust bei der TuS Dassendorf. Das Oberliga-Derby beim Spitzenreiter endete mit einer faustdicken Überraschung. Für den Hamburger Pokalsieger war das 1:1 (0:0) eine Enttäuschung im Kampf um die Meisterschaft. Verfolger Teutonia rückte auf drei Punkte heran.

„Den habe ich genau so gewollt, der Ball sollte genau da rein!“ Sebastian Spiewak war der glücklichste Mann des Nachmittags. In der 90. Minute hatte der Innenverteidiger den Ball ins Tor geknallt. Curslacks Coup war perfekt – und verdient.

100 Fans von Dynamo Dresden feuern Dassendorf an

Dassendorf hatte sich vor 334 Zuschauern, darunter 100 Fans von Dynamo Dresden, die die TuS seit dem Pokal-Duell unterstützen, über weite Strecken schwer getan. Erst ein Eigentor von Moritz Kühn (62.) führte zur Führung des Favoriten, der im Anschluss aber den Faden und Kerim Carolus verlor. Der Verteidiger sah in der 85. Minute wegen Meckerns Gelb-Rot und übernahm dadurch die Rolle des Sündenbocks.

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Dassendorf-Trainer Richter schimpft

„Wir haben von der Disziplin her die Punkte nicht verdient“, schimpfte TuS-Trainer Jean-Pierre Richter. „Wenn man weiß, dass man seine fünfte Gelbe sowieso absitzen muss, ist es nicht so clever, sich noch Gelb-Rot abzuholen.“ Sein Gegenüber Christian Woike freute sich derweil, dass Curslack „einen riesen Fight abgeliefert“ hatte.

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