Ist von dem Turnier in Paris bislang enttäuscht: Die deutsche Nummer eins Alexander Zverev
  • Ist von dem Turnier in Paris bislang enttäuscht: Die deutsche Nummer eins Alexander Zverev
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„New York war viel besser“: Tennis-Stars schießen gegen French Open

Das hat gesessen! Alexander Zverev und Denis Shapovalov haben das Grand-Slam-Turnier in Paris für die Spielansetzung und die Bubble stark kritisiert. Vor allem Shapovalov attackierte die Verantwortlichen des Turniers scharf.

„Die Spielansetzungen sind absolut schrecklich. Nach einem 5-Stunden-Match muss ich jetzt Doppel spielen. Die Spielansetzungen sind kompletter Müll. Es ist enttäuschend“, teilte der Kanadier nach seiner Niederlage auf der anschließenden Pressekonferenz verbal aus.

Denis Shapovalov

Tennisprofi Denis Shapovalov ging mit den Verantwortlichen der French Open hart ins Gericht.

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imago images/PanoramiC

Shapovalov: „Es gibt keine Bubble“

„Mit der Bubble ist es das Gleiche. Es gibt keine Bubble, wisst ihr. Du kannst das Hotel verlassen, du kannst in der Stadt shoppen gehen, kein Problem. Keiner stoppt dich, New York war viel besser“, sagte der Weltranglisten-Elfte.

Die deutsche Nummer eins  zeigte sich vom Turnier in Paris enttäuscht. „Wir dürfen zwar nicht aus dem Hotel raus, aber andere rein, was ich ein bisschen komisch finde.“ 

Zverev trifft auf Marco Cecchinato

Auch für Zverev ist das Hotel in Paris „keine wirkliche Bubble“. Der 23-Jährige verglich das Turnier mit den US Open und kam zu einem vernichtendem Urteil: „Das Turnier in New York hat mich beeindruckt. Alles war bis zum kleinsten Detail organisiert, um uns in der Bubble bei Laune zu halten. Nicht vergleichbar mit dem, was in Paris getan wird.“

In der dritten Runde der French Open trifft Zverev am Freitag (15.00 Uhr) auf den Italiener Marco Cecchinato. Zuvor rang der US Open-Finalist den Franzosen Pierre-Hugues Herbert in fünf Sätzen mit 2:6, 6:4, 7:6 (7:5), 4:6, 6:4 nieder. Deutschlands bester Tennisprofi benötigte 3:59 Stunden für seinen Erfolg und erreichte damit als erster Deutscher im Stade Roland Garros die dritte Runde. (nis/dpa)

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