• Nach gut überstandener Hüft-OP darf HSV-Legende Uwe Seeler wieder nach Hause.
  • Foto: WITTERS

Nach OP: HSV-Legende Uwe Seeler aus Krankenhaus entlassen

Die MOPO hatte es bereits angekündigt, am Freitagvormittag war es endlich soweit: Hamburgs Fußball-Idol Uwe Seeler wurde aus dem Albertinen-Krankenhaus in Schnelsen entlassen und ist wieder zu Hause bei seiner Ehefrau Ilka im Norderstedter Stadtteil Harksheide, direkt am HSV-Trainingszentrum in Ochsenzoll. Und das Schönste: Die Ärzte sind mit dem Zustand des 83-Jährigen sehr zufrieden.

„Uns Uwe“ war am Vatertag, dem 21. Mai, in seinem Wohnzimmer schwer gestürzt, hatte sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen und musste am darauffolgenden Tag operiert werden. Dabei wurde ihm eine künstliche Hüfte eingesetzt, über die Seeler in der MOPO später witzelte: „Die schießt von allein.“

HSV: Chefärztin zufrieden mit Fortschritten bei Uwe Seeler

Der Eingriff wurde von Frau Dr. Marietta Jansen, Chefärztin der Unfallchirurgie im Albertinen-Krankenhaus, durchgeführt. Sie erklärte: „Herrn Seeler wurde in der ca. 45-minütigen Operation ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Die Operation verlief ohne Komplikationen und der Heilungsprozess schreitet gut voran. Der Vorteil eines künstlichen Gelenks liegt unter anderem darin, sofort belastet werden zu können. Dementsprechend wurde nach der OP umgehend mit Maßnahmen zur Mobilisierung des Patienten begonnen. Ich bin sehr zufrieden mit den täglichen Fortschritten, die Herr Seeler seitdem gemacht hat.“

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„Ganz nebenbei“ wurde der prominente Patient, dem 2017 im Albertinen-Krankenhaus ein Herzschrittmacher eingesetzt worden war, von Prof. Dr. Karsten Sydow nachbetreut. Der Mediziner hat ein besonderes Verhältnis zur HSV-Legende: „Herr Seeler und ich kennen uns bereits länger und sind ein gut eingespieltes Team. Ich freue mich über seine gute Genesung und die geführten Gespräche über die schönste Nebensache der Welt.“

Uwe Seeler: Reha in den eigenen vier Wänden

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus muss Uwe eine Reha machen, um wieder richtig auf die Beide zu kommen. Da befürchtet wird, dass eine auswärtige Behandlung einen zu großen Rummel verursachen würde, kommen die Therapeuten zu ihm nach Hause und machen ihn in vertrauter Umgebung wieder fit.

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