Sandro Cortese will nach seinem schweren Sturz irgendwann wieder auf dem Motorrad sitzen.
  • Sandro Cortese will nach seinem schweren Sturz irgendwann wieder auf dem Motorrad sitzen.
  • Foto: xAlessandroxLaxRocca/LaPresse & xx

Nach Horror-Crash: Deutscher Weltmeister: „War kurz davor, im Rollstuhl zu sitzen“

Es grenzt an ein Wunder, dass der zweimalige Motorrad-Weltmeister Sandro Cortese überhaupt noch am Leben ist. Anfang August des letzten Jahres war dieser im Rahmen der Superbike-WM schwer gestürzt. „Ich bin sehr dankbar, noch am Leben zu sein“, sagte der 31-jährige jetzt in einem emotionalen Statement.

Bei dem Unfall, der nicht von den Fernsehkameras eingefangen wurde, brach sich Cortese den siebten Brustwirbel, vier Rippen und das rechte Schienbein. Doch es hätte noch viel schlimmer ausgehen können. „Ich war kurz davor, im Rollstuhl zu sitzen“, sagt der Allgäuer.

Weltmeister Cortese schließt schnelles Comeback aus

Dass er schon bald wieder auf zwei Rädern unterwegs ist, schließt der 31-jährige jedoch aus. Zwar schreite die Genesung weiter voran, doch eine weitere Operation steht noch bevor, “um ein paar Paletten herausnehmen zu lassen, möglicherweise im April.“

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Dass er irgendwann allerdings wieder Rennen fahren will, daran lässt Cortese keinen Zweifel. „Mein Wunsch ist es, mit einem wettbewerbsfähigem Team auf ein Motorrad zu steigen.“

Er sei „noch nicht zu alt, um Rennen zu fahren. Mein Ziel ist es, wieder 100 Prozent fit zu werden, und wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich sie nutzen.“

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