Liegenbleiben verboten: James Lawrence will mit St. Pauli am Sonntag gegen Fürth wieder aufstehen.
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Nach Düsseldorf-Rückschlag: Berappeln statt beklagen: St. Paulis Auftrag gegen Fürth

Was anfangen mit dem Rückschlag (Timo Schultz: „Es war definitiv einer“), den der FC St. Pauli in Düsseldorf hat hinnehmen müssen? Nun, eine ganze Menge. „So etwas gehört zu einer Entwicklung dazu“, sagte St. Paulis Coach und istwie sein Sportchef gespannt auf die Reaktion am Sonntag gegen Fürth.

„Das ist ein erneut großes Kaliber, auch wenn sie ganz anders spielen als Düsseldorf“, meinte Andreas Bornemann gegenüber der MOPO. „Wir stellen uns der Herausforderung und wollen es besser machen.“

Die entscheidende Frage sei jetzt: „Schaffen wir es, uns zu berappeln, die Niederlage abzuhaken und unseren zuvor sehr erfolgreichen Weg weiterzugehen?“ Auch das zeige die Qualität einer Mannschaft.

Bislang kam St. Pauli nach Pleiten mit Power zurück

Den Beweis, mit Vollbremsungen umgehen zu können, hat die Mannschaft allerdings schon zweimal geliefert. Auf die Pleiten gegen Bochum (2:3) und Paderborn (0:2) folgten jeweils beeindruckende Siegesserien. Und am Ende haben negative Erlebnisse auch für Timo Schultz einen höheren Lehrwert als positive. „Aus so einem Spiel wie in Düsseldorf zieht man wesentlich mehr Erkenntnisse als aus den vier Spielen davor, wo wir uns besser präsentiert hatten“, sagte er, fand aber auch längst nicht alles am Mittwochabend schlecht. „Wir haben in den ersten 25 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobte er.

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Dann aber kam der Rückstand und St. Pauli verlor den Faden, nach dem 0:2 kurz nach der Pause war es endgültig vorbei. „Eine der Haupterkenntnisse ist, dass wir trotzdem bei uns bleiben müssen, dass wir dann nicht hektisch werden dürfen, und zwar in allen Mannschaftsteilen.“

Seine Jungs hätten die Ruhe vermissen lassen. „Das ist ein Schritt, den wir als Mannschaft noch gehen müssen, um stabiler zu werden“, ergänzte Schultz, schränkte aber auch ein: „Das geht nicht alles von heute auf morgen.“ Aber: „Eigentlich haben wir es bis jetzt immer ganz gut geschafft, Misserfolge schnell aus den Kleidern zu schütteln. Wir haben immer noch eine super Ausgangslage, wir genießen die Situation, wir freuen uns auf das Spiel.“

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