St. Paulis Guido Burgstaller bei seinem Comeback in Fürth
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  • Foto: WITTERS

Nach Comeback: Der Plan des FC St. Pauli mit Guido Burgstaller

Zumindest für Außenstehende war es eine große Überraschung: Nach langer Schonfrist und nur einer Woche Vollkontakt-Training mit der Truppe nahm Trainer Timo Schultz den früheren österreichischen Nationalspieler Guido Burgstaller mit nach Fürth, brachte ihn da allerdings erst nach 85 Minuten für den schwachen Kevin Lankford.

Der Plan: Der 31-jährige Stürmer, der Ende September von Schalke ans Millerntor gekommen war, soll noch eine Waffe im Abstiegskampf werden, deshalb Schritt für Schritt aufgebaut werden.

FC St. Pauli: Guido Burgstaller gibt Comeback

Schultz erklärt die Gebrauchsanweisung für Burgstaller, der sich beim 2:2 gegen Nürnberg einen Gefäßriss im Bauchraum zuzog und operiert werden musste: „Guido kommt aus einer speziellen Verletzung. Er ist jetzt über einen relativ kurzen Zeitraum wieder voll im Mannschaftstraining. In der Corona-Zeit ist es etwas Spezielles, einen solchen Spieler in den Wettkampf zurückzuführen.“  

Die kurze Einsatzzeit in Fürth erklärt er so: „Guido tut jede Trainingsminute gut – und jeder Minute, die er auf dem Platz stehen kann. Wenn er uns wirklich Ende Januar/Mitte Februar helfen soll, dann braucht er diese Minuten. Wir haben uns natürlich am  Ende erhofft, dass da noch ein kleiner Push kommt. Aber leider sind wir nicht mehr wirklich in die Box, wo seine Stärken liegen, reingekommen. Ich freue mich, dass er wieder dabei ist, und er tut der Gruppe extrem gut.“

Timo Schultz: Der Plan des FC St. Pauli mit Guido Burgstaller

Klar ist aber auch, dass selbst ein erfahrener Mann wie Burgstaller noch Zeit braucht, um auf hundert Prozent Leistungsfähigkeit zu kommen. Hoffentlich lässt der Überlebenskampf in der 2. Liga ihm und St. Pauli die Zeit.

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