Blick nach vorn: Artem Harutyunyan fiebert seinem Comeback entgegen.
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  • Foto: WITTERS

Nach 15 Monaten Pause: Artem Harutyunyan gibt in Hamburg sein Comeback

Er kann es kaum erwarten. Am Freitag lässt Hamburgs Vorzeige-Boxer Artem Harutyunyan wieder die Fäuste fliegen und sich auch vor einem doppelten Gegner-Wechsel kurz vor dem Kampf nicht beirren. Mit neuer Energie und in einer neuen Gewichtsklasse greift er wieder an.

„Ich freue mich riesig darauf, in den Ring zu steigen“, sagt Harutyunyan zur MOPO. Im Oktober 2020 hatte er sich die Hand gebrochen. Insgesamt dauert seine Ring-Abstinenz nun schon 15 Monate an. „Die Pause war vor allem gut für meine Seele.“

Corona-Chaos bei Gegnern von Boxer Artem Harutyunyan

Er sei zur Ruhe gekommen, habe neue Motivation geschöpft und sich dazu entschlossen, die Gewichtsklasse zu wechseln – vom Halbweltergewicht herunter ins Leichtgewicht (61,2 Kilo).

Um ein Haar wäre auch das Comeback geplatzt, in dem es im Universum-Gym (Fischmarkt) um den vakanten WBA-International-Titel geht. Zu Wochenbeginn war der ursprüngliche Gegner Oliver Flores (Nicaragua) aufgrund von Streitigkeiten mit seinem Promoter nicht angereist, dann wurde Ersatz Pablo Manuel Ojeda (Argentinien) positiv auf Corona getestet. Nun tritt Harutyunyan gegen den Ukrainer Vladyslav Melnyk (22 Jahre/13 Siege, 3 Niederlagen), Kampfname „Hooligan“, an.

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„Es ist doof, wie das abgelaufen ist“, sagt Harutyunyan (9 Kämpfe, 9 Siege), „aber letztlich ist mir das wurscht, wer da im Ring steht. Ich will nach oben und wäre kein Kämpfer, wenn ich damit nicht klarkommen würde.“

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