Eintracht-Coach Adi Hütter (r.) und Ex-HSV-Profi Filip Kostic freuen sich über den wichtigen Dreier in Wolfsburg.
  • Eintracht-Coach Adi Hütter (r.) und Ex-HSV-Profi Filip Kostic freuen sich über den wichtigen Dreier in Wolfsburg.
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Nach 113 Tagen: Frankfurt lässt wieder die Muskeln spielen

113 Tage lang mussten die Frankfurter warten. Nach sechs Spielen ohne Sieg und einer tiefen Ergebniskrise gelang der Eintracht nun aber der ersehnte Befreiungsschlag – ein 2:1 (1:0) beim VfL Wolfsburg. Die Erleichterung war den Spielern nach Schlusspfiff deutlich anzusehen.

„Das war brutal wichtig, dass wir gewonnen haben“, sagte Torwart Kevin Trapp und wies direkt auf das Nachholspiel am Mittwoch bei einem wiedererstarkten Werder Bremen hin. Da die Bremer auf Schalke gewannen, war der Frankfurter Sieg in Wolfsburg doppelt bedeutsam.

Frankfurt erleichtert: Eintracht feiert ersten Sieg nach 113 Tagen

André Silva brachte die Eintracht per Foulelfmeter in Führung (27.), nachdem er zuvor bei einer Flanke von „Wölfe“-Verteidiger Marin Pongracic umklammert und zu Fall gebracht worden war. Silva war es auch, der nach dem Wechsel zum Matchwinner wurde: Der Japaner Daichi Kamada (85.) entschied die Begegnung auf Kopfballvorlage des Ex-Wolfsburgers Bas Dost, Silva leitete den Siegtreffer ein. Mbabu hatte zuvor per Kopf zum Ausgleich getroffen (58.).

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„Heute ist uns ein absoluter Befreiungsschlag gelungen. Das tut uns sehr gut“, sagte Trainer Adi Hütter und lobte die Leistung seiner Mannschaft als „unheimlich wichtiges Signal“ und „starkes Lebenszeichen“. Einziger Wermutstropfen: Lucas Torro (90.+5) sah die Gelb-Rote Karte und fehlt im wichtigen Duell gegen Bremen.

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