Mick Schumacher fährt künftig für Mercedes
Mick Schumacher fährt künftig für Mercedes
  • Mick Schumacher fährt künftig für Mercedes.
  • Foto: Twitter/MercedesAMGF1

Wie Papa Michael! Mick Schumacher fährt künftig im Silberpfeil

Wie sein Vater Michael einst fährt Mick Schumacher in der Formel 1 künftig im Silberpfeil – wenn er denn zum Einsatz in einem Rennen kommt. Der 23-Jährige wird nämlich Ersatzfahrer beim Top-Rennstall Mercedes und damit Kollege von Rekordweltmeister Lewis Hamilton und George Russell.

Fällt einer der beiden englischen Stammpiloten aus, übernimmt Schumacher 2023 das Steuer des Silberpfeils. Die Saison beginnt am 5. März in Bahrain.

Formel 1: Mick Schumacher wird Ersatzfahrer bei Mercedes

Mick arbeitet somot künftig für den deutschen Autobauer, bei dem sein Papa Michael Schumacher 2012 seine ruhmreiche Karriere als Rennfahrer beendet hatte. „Ich werde alles geben, um in diesem sehr wettbewerbsintensiven und professionellen Umfeld zur Leistung des Teams beizutragen“, sagte Schumacher, „ich betrachte dies als eine Art Neuanfang.“

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sieht in Schumacher einen „talentierten jungen Fahrer“ und „einen harten Arbeiter“. Er habe „eine ruhige und methodische Herangehensweise und ist immer noch hungrig, zu lernen“. All das werde auch bei der Weiterentwicklung des Mercedes-W14 helfen.

Die Zusammenarbeit mit Ferrari endet dagegen: Schumacher verlässt die Fahrer-Akademie der Scuderia, das ist nun ebenfalls offiziell.

Nach seinem ungewollten Aus beim Haas-Rennstall bleibt er aber ein Teil der Königsklasse. Das kleine US-Team hatte nach einer monatelangen Hängepartie erst vor dem letzten Saisonrennen in Abu Dhabi im November entschieden, den Vertrag mit Schumacher nicht zu verlängern. Nico Hülkenberg (35) ersetzt den 23-Jährigen zur kommenden Saison.

Mick Schumacher wurde bei Haas und Ferrari nicht mehr gebraucht

Für Schumacher stellt der Job bei Mercedes nun die wohl bestmögliche Alternative zu einem Stammcockpit dar. Er lernt eines der besten Autos im Feld kennen, Schumacher dürfte von Trainingseinsätzen, Simulatorarbeit und dem höchst professionellen Umfeld in Brackley stark profitieren. Bei Haas, dem kleinsten Team, war das Auto in Schumachers Debütjahr 2021 nicht konkurrenzfähig und stets am Ende des Feldes zu finden. 2022 waren nur vereinzelt Mittelfeld-Ergebnisse möglich.

Mittelfristig und mit Blick auf die Saison 2024 strebt Schumacher die Rückkehr ins Starterfeld an. Dabei dürfte auch Audi eine Rolle spielen: Die Ingolstädter stellen ab 2026 ein Werksteam und kaufen sich zu diesem Zweck schon zuvor beim Traditionsrennstall Sauber ein. Künftig will Audi ausdrücklich mit einem deutschen Piloten an den Start gehen.

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