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Sebastian Vettel im Aston-Martin-Anzug
  • Sebastian Vettel beendete nach der Saison 2022 seine Karriere in der Formel 1.
  • Foto: imago/PanoramiC

Sensations-Wechsel bahnt sich an: Fahren Vettel und Schumacher bald zusammen?

Der Traum vieler deutscher Motorsport-Fans könnte bald wahr werden! Nachdem schon Mick Schumacher für einen Sitz in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gehandelt wurde, ist jetzt auch Sebastian Vettel ins Spiel gebracht worden. Laut „auto, motor und sport“ soll dem viermaligen Formel 1-Weltmeister sogar schon ein konkretes Angebot vorliegen.

Kurz vor dem Finale der WEC-Saison 2023 dreht sich das Fahrerkarussell immer schneller. Mittendrin: Sebastian Vettel. Das Gerücht, der Heppenheimer könnte im nächsten Jahr in der WEC fahren, tauchte zuerst in Frankreich auf. Sogar ein Test für das britische Jota-Team soll Anfang Oktober anstehen.

Vettel in Suzuka: „Dann werde ich wieder fahren“

In einem LMP2-Prototyp soll Vettel die Chance haben, Hypercars kennenzulernen. Unterstützt werden soll er dabei durch António Félix da Costa und Will Stevens, beides aktuelle Jota-Sport-Fahrer. Im Zuge des Japan Grand Prix am vergangenen Wochenende, erklärte Sebastian Vettel dahingehend, er habe noch nichts unterschrieben oder entschieden, aber er habe die Sache im Hinterkopf. Kein klares Nein also.

Schon seit Jahren ist Vettel Langstrecken-Fan. Obwohl er seine Formel 1-Karriere Ende 2022 beendet hatte, schließt er nicht aus, irgendwann wieder in einen Rennwagen zu steigen. „Wenn ich irgendwann zu dem Schluss kommen sollte, dass es ohne Rennfahren nicht geht, dann werde ich wieder fahren“, erklärte Vettel in Suzuka.

Auch Robert Kubica wird gehandelt

Aber warum jetzt? Ganz einfach: 2024 werden in der neuen Hypercar-Topklasse neun verschiedene Hersteller am Start sein. Das macht die WEC zur zweitbesten Bühne im Motorsport, direkt hinter der Formel 1 natürlich.

Um sich zu finanzieren, brauchen die Teams jedoch Sponsoren. Deshalb werden namhafte Piloten gesucht. Da bietet sich ein viermaliger Formel 1-Weltmeister definitiv an. Neben Vettel könnte dann im nächsten Jahr ein ehemaliger Formel 1-Kollege sitzen: Jota-Teamchef Sam Hignett verhandelt Berichten zufolge mit Robert Kubica. Der Pole wird von Orlen unterstützt.

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Neben Sebastian Vettel waren auch Jenson Button und Kimi Räikkönen für die Jota-Sitze gehandelt worden. Button hatte gegenüber Fahrerkollegen bereits bestätigt, dass er bei Jota unterschrieben hatte. Kimi Räikkönen hatte sich, ganz der wortkarge Finne, noch zu nichts geäußert.

Doch auch ein zweiter deutscher Fahrer war in den Fokus für einen WEC-Sitz geraten. Mick Schumacher wird für einen Platz bei Hypercar-Einsteiger Alpine/Renault gehandelt. Alpine-Teamchef Bruno Famin bestätigte in Japan die Gespräche mit Schumacher: „Im Moment reden wir zwar nur, aber es könnte auch zeitnah zu einem Test kommen“.

Alonso und Hülkenberg kehrten in die Formel 1 zurück

Doch Ex-Formel 1-Fahrer in der WEC scheinen nicht die Ausnahme zu sein. Nick de Vries könnte nach seiner unehrenhaften Entlassung von Formel 1-Rennstall Alpha Tauri sowohl in der Formel E als auch in der WEC fahren. Stoffel Vandoorne, der zwischen 2016 und 2018 für McLaren in der Königsklasse fuhr, fährt 2024 für Peugeot in der WEC.

Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Schon zwischen 2015 und 2019 starteten einige (Ex-)Formel 1-Piloten in der Sportwagen-Meisterschaft. Mit Nico Hülkenberg und Fernando Alonso sogar zwei, die jetzt wieder in der Königsklasse ihre Runden drehen.

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Doch nicht nur Autorennfahrer zieht es auf die Langstrecke. Valentino Rossi, seines Zeichens neunfacher Motorrad-Champ fährt im nächsten Jahr als BMW-Werksfahrer in der LMGT3-Klasse der WEC. Man munkelt, er könnte ebenfalls 2024 Testchancen in einem Hypercar-Prototypen bekommen.

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