• Loic Favé wird neuer Co-Trainer des FC St. Pauli.
  • Foto: WITTERS

Mit kreativer Ablöse: St. Pauli holt Supertalent als Co-Trainer

Jetzt ist es offiziell! Loic Favé wird neuer Co-Trainer des FC St. Pauli. Der 27-Jährige ergänzt das Trainerteam um Chefcoach Timo Schultz und unterschreibt beim Kiezklub einen Vertrag bis 2022.

Favé kommt vom Eimsbütteler TV, wo er zuletzt als Nachwuchskoordinator tätig war und parallel dazu die U19 in die Bundesliga führte. Der Coach gilt als extrem ehrgeizig, erfand das Trainings-Tool mit mehrfarbigen Leibchen (sogenannte „Skillshirtz“) und veröffentlichte mit „Kreatives Fußballtraining – 350 Trainingsformen für ambitionierte Leistungsstufen“ bereits ein Buch. Gut möglich, dass seine moderne Trainingsform künftig auch häufiger an der Kollaustraße zu sehen sein wird.

FC St. Pauli verpflichtet Loic Favé als Co-Trainer

„Ich freue mich über die Entscheidung von Timo Schultz, ein Stück weit neue Wege zu beschreiten und einen jungen, ehrgeizigen und innovativen Trainer in sein Team zu holen“, erklärt St. Pauli-Sportchef Andreas Bornemann. „Loics Arbeit im Jugendbereich des ETV spricht ohnehin für sich. Ein großer Dank gilt den Verantwortlichen beim ETV, die durch ihr Entgegenkommen ihm und uns diesen Schritt ermöglicht haben.“

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Auch Favé selbst ist glücklich über die neue Herausforderung: „Als gebürtiger Hamburger ist es für mich eine tolle Chance, in meiner Heimatstadt den Sprung in den Profibereich vollziehen zu können. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe bei so einem traditionsreichen Verein wie dem FC St. Pauli, der mit seinen Fans und der Infrastruktur tolle Möglichkeiten bietet. Ich möchte mich als Trainer, aber vor allem die Mannschaft weiterentwickeln“

FC St. Pauli und Eimsbütteler TV: Kreative Ablöse für Loic Favé

Als Ablöse einigte man sich auf eine ganz besonders kreative Form: St. Pauli und der Eimsbütteler TV wollen in einem „Ablöse-Spiel“ gegeneinanderspielen, die Einnahmen gehen zu einhundert Prozent an den ETV. Allerdings könnte sich das noch eine Weile rauszögern: Schließlich sollte die Partie vor Zuschauern stattfinden.

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