Mats Möller Daehli bejubelt im Februar 2019 St. Paulis Siegtor gegen Ingolstadt
  • Mats Möller Daehli bejubelt im Februar 2019 St. Paulis Siegtor gegen Ingolstadt
  • Foto: WITTERS

Mats Möller Daehli: Die Rückkehr wird für den FC St. Pauli zur Geldfrage

Mit Innenverteidiger Adam Dzwigala wurde ein Anfang gemacht. Aber der FC St. Pauli braucht dringend weitere und größere Verstärkungen, um die Klasse zu halten. Bis zu vier Profis sollen kommen. Einer davon ist definitiv Mats Möller Daehli, der seit Januar bei KRC Genk unter Vertrag steht, dies sogar bis 2023. 

Die MOPO erfuhr aus Belgien: Es haben bereits Gespräche zwischen der sportlichen Führung der Braun-Weißen und dem offensiven norwegischen Mittelfeldspieler stattgefunden.

Doch die Rückkehr ans Millerntor wird zur Geldfrage. Vor knapp einem Jahr wechselte „MMD“ quasi in einer Nacht- und Nebelaktion am ersten Tag der Wintervorbereitung nach Genk. Für zwei Millionen Euro!

Für Möller Daehli lief in Genk alles schief

Der Transfer hat sich für die Belgier nicht gelohnt. Möller Daehli litt unter schnell unter einer Oberschenkelverletzung, es folgten Corona und die Entlassung von Trainer Hannes Wolf, der ihn vom Millerntor weggelockt hatte.

Bitter: Unter dessen Nachfolger, dem Niederländer John van den Brom, tauchte der Nationalspieler in den vergangenen Wochen noch nicht einmal mehr im Spielaufgebot auf.

Sicher ist: Genk will ihn loswerden und Möller Daehli möchte seinerseits weg, wurde deshalb schon bei den Vereinsbossen vorstellig. Ebenso klar: Die Belgier würden den wieselflinken Blondschopf am liebsten verkaufen.

St. Pauli will Möller Daehli nur leihen, nicht kaufen

Doch dazu ist St. Pauli nicht nur wegen der Corona-Problematik nicht bereit – höchstens zu einer Ausleihe erst einmal bis Saisonende. Fraglich zudem, ob die Hamburger überhaupt das volle Gehalt übernehmen würden.

Eine Atmosphäre der Missgunst innerhalb des Kaders wäre dem Unternehmen Klassenerhalt absolut abträglich.

Möller Daehli und St. Pauli: „Ich werde das Millerntor nie vergessen“

„MMD“ und St. Pauli – das würde jedenfalls immer noch passen. „Ich bin so stolz darauf, für diesen Verein gespielt zu haben. Ich werde das Millerntor nie vergessen – die Gesichter, als wir gewonnen haben, den Respekt, wenn wir verloren haben. Danke für jedes Spiel!“ So hatte sich Möller Daehli verabschiedet.

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Die mögliche Rückkehr stünde unter einem guten Omen: Als er in der Winterpause 2016/17 als Leihspieler aus Freiburg kam, war der Verein mit 17 Punkten Letzter. Auch dank Möller Daehli sprang am Ende Platz sieben heraus.

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