• Harry Bähre ist zu Gast in der 16. Folge des MOPO-Podcasts „Herz.Schlag.Verein“.
  • Foto: WITTERS

„Man hatte den Mut nicht“: HSV-Urgestein Bähre: Trainerwechsel kommt zu spät!

Aus Sicht von Vereins-Urgestein Harry Bähre (79) ist Horst Hrubesch die ideale Besetzung als HSV-Trainer. „Er ist einfach sensationell, dass er sich dafür noch einmal hergibt“, sagt Bähre in der neuen Folge des MOPO-Podcasts „Herz.Schlag.Verein“. „Man braucht ja nur die Erfolge als Trainer beim DFB beobachten. Das ist ein Menschenfänger, aber auf seine einfache, menschliche Art. Er hatte schon immer einen Jugend-Tick, vom Typ wie ein Papa. Das finde ich wirklich sehr gut.“

Bähre hält den Trainerwechsel zwar für die „richtige Entscheidung“, gibt aber zu bedenken: „Man hat es nach meiner Ansicht im letzten Jahr schon versäumt, rechtzeitig einen Schlussstrich zu ziehen. So etwas wollte man dieses Mal mit Sicherheit verhindern. Man sah es als letzte Chance – aber eben drei, vier Spiele zu spät. Wenn Horst Hrubesch schon eher dran gewesen wäre, hätte ich noch Vertrauen in den Aufstieg gehabt. Doch da hatte man den Mut nicht.“

HSV: Harry Bähre hält Trainer-Wechsel mit Hrubesch für zu spät

Wie Hrubesch das Ruder doch noch herumreißen kann, welchen Trainertypen der HSV jetzt dringend braucht und warum er nicht an eine Rückkehr des HSV zu alten Erfolgen glaubt, erzählt Harry Bähre in der aktuellen Folge unseres Podcasts „Herz.Schlag.Verein“:

Dort hören Sie außerdem, worin für Harry Bähre die „HSV-Problematik“ liegt und wie er über Jonas Boldt, Felix Magath oder Klaus-Michael Kühne denkt. Der 79-Jährige erzählt unterhaltsame Anekdoten von Charly Dörfel, Uwe Seeler und Manfred Kaltz, warum sein Chef ihn beinahe nicht zu seinem ersten Profispiel gehen lassen wollte und wie der damalige HSV-Trainer Günter Mahlmann eigenhändig Bähres DFB-Karriere verhinderte. Die neue Folge von „Herz.Schlag.Verein“ gibt es jetzt bei SpotifyApple PodcastsDeezer und vielen weiteren Streaming-Anbietern zum Anhören!

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