• Gab sein Comeback und verlässt den FC St. Pauli nach MOPO-Informationen: Ryo Miyaichi
  • Foto: WITTERS

Lobeshymne von Schultz : Das war wohl Miyaichis Abschied vom Millerntor

Er kam, sah und wirbelte. Ryo Miyaichi erinnerte bei seiner Rückkehr nach fast einem Jahr an beinahe vergessene Zeiten, in denen er – wenn gesund – regelmäßig am Millerntor aufdribbelte.

Zuletzt hatte er das am 27. Mai 2020 getan, es folgten Knie- und Wadenverletzung als bisher letzte Kapitel seiner langen Leidensgeschichte.

Timo Schultz nach Miyaichi-Comeback: „Freue mich für Ryo“

„Ich freue mich für Ryo, dass er endlich mal wieder auf dem Platz stand, zum ersten Mal, seit ich Cheftrainer bin“, sagte Timo Schultz und setzte zur Lobeshymne an für den Japaner, der Luca Zander ersetzte und dessen Vertrag Ende Juni ausläuft.

„Er ist ein unglaublich positiver Charakter, mega ehrgeizig, super fleißig, immer gut drauf und konstruktiv, mit viel Dampf. Es macht Spaß, mit Ryo zu arbeiten. Den Einsatz hat er sich verdient“, sagte der Trainer: „Alles weitere werden wir in den nächsten Wochen besprechen.“

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Nach MOPO-Informationen ist das schon geschehen, Miyaichis Vertrag soll nicht verlängert werden. Die Rückkehr ans Millerntor war also wohl nur eine zum Abschied, nach Abpfiff nahm Guido Burgstaller den einen Kopf kleineren Miyaichi auf dem Weg in die Kabine wie zum Trost in den Arm. 

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