Im November kriselte der HSV noch - nun hat Daniel Thioune wieder gut lachen.
  • Im November kriselte der HSV noch - nun hat Daniel Thioune wieder gut lachen.
  • Foto: WITTERS

Lob der Bosse: So hat Thioune mit dem HSV die Kurve bekommen

Er segelt wieder an der Spitze. Durch das 3:1 gegen Regensburg eroberten der HSV und Daniel Thioune die Tabellenführung der Zweiten Liga zurück. Mit vier Siegen in Serie machten der Trainer und seine Profis die Krise aus dem November (fünf sieglose Partien am Stück) nahezu vergessen. Thiounes größter Pluspunkt: Er bewahrte die Ruhe und verfiel nicht in Aktionismus.  

Michael Mutzel findet lobende Worte für seinen Trainer, der vor der zwischenzeitlichen Krise bereits mit fünf Siegen in die Saison gestartet war.

„Daniel ist als Typ analytisch und klar“, so der Sportdirektor. „Wir haben gewusst, warum Dinge zwischendurch nicht so funktioniert haben. Aber wir haben nicht nur gesprochen, sondern gearbeitet. Das ist jetzt der Lohn.“

HSV-Trainer Thioune blieb auch in der Krise immer souverän

Auffällig: Thioune reagierte trotz aufkommender Kritik weder intern noch öffentlich gereizt oder beleidigt. Der Trainer blieb bei sich – und erhöhte sein Ansehen damit sogar.

Gelingt auch in Nürnberg ein Sieg, könnte Thioune sogar an seinen Rekord-Start mit dem HSV anknüpfen.  Mutzel aber hält nichts von großen Sprüchen sondern ist stattdessen bemüht, demütig zu bleiben.

  Als warnendes Beispiel dient ihm das vergangene Wochenende, an dem der nun entthronte Spitzenreiter Kiel daheim Osnabrück mit 1:2 unterlag. „Man sieht es an diesem Ergebnis, dass die Liga total ausgeglichen ist“, so Mutzel. „Wir genießen Platz eins, bleiben aber wachsam.“

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