Henk Veerman (r.), und Dimitrios Diamantakos nehmen Osnabrücks Joost van Aken in die Zange.
  • Henk Veerman (r.), und Dimitrios Diamantakos nehmen Osnabrücks Joost van Aken in die Zange.
  • Foto: Bongarts/Getty Images

Liga-Neustart: St. Paulis Top-Sturm ist fit – und richtig gut drauf!

Der Neustart am Sonntag um 13.30 Uhr gegen den 1. FC Nürnberg – der FC St. Pauli scheint für das Geisterspiel gewappnet zu sein. Jedenfalls machte Trainer Jos Luhukay einen überaus optimistischen Eindruck. Kein Wunder: Er kann aus dem Vollen schöpfen.

Bereits länger bekannt ist, dass die Saison für Christopher Buchtmann (Achillessehen-OP) zu Ende ist, und Christian Conteh (muskuläre Probleme) höchstens noch mal in den letzten zwei, drei Spielen eingreifen kann. Zudem fällt Philipp Ziereis (Innenbandverletzung) für das Duell gegen die Franken aus.

Beim Training hatten Dimitrios Diamantakos (l.) und Henk Veerman in dieser Woche jede Menge Spaß.

Beim Training hatten Dimitrios Diamantakos (l.) und Henk Veerman in dieser Woche jede Menge Spaß.

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WITTERS

FC St. Pauli: Veerman, Diamantakos und Miyaichi sind fit

Ansonsten gibt es nur positive personelle Nachrichten: Henk Veerman, Dimitrios Diamantakos und Ryo Miyaichi, die in dieser Woche zwischendurch immer wieder einmal aus dem Mannschaftstraining genommen wurden, sind fit.

Es waren also nur kleine Wehwehchen, die sie plagten. Luhukay erklärt, dass sich dabei um eine Belastungssteuerung gehandelt habe, die bei der bevorstehenden Flut von Spielen angezeigt sei, und frohlockt: „Sie haben einen fantastischen Eindruck hinterlassen, da übertreibe ich nicht. Henk und Dimi sind unsere Torjäger, die dann von Ryo in Szene gesetzt werden können.“ Bedeutet: Veerman und Diamantakos greifen gemeinsam an.

Jos Luhukay optimistisch vor Neustart des FC St. Pauli

Der Coach hat das Gefühl, dass die Corona-Krise zu einem größeren Zusammenhalt geführt hat: „Wir sind alle im Team mehr zueinander gekommen.“

Auch das „Geistertraining“, dass er zwecks Gewöhnung an die leeren Ränge im Millerntor am Donnerstagnachmittag angesetzt hatte, gefielt ihm richtig gut, weil er seine Jungs hochmotiviert erlebt hat. „Ich war als erster auf dem Platz und als die Spieler den Rasen betreten haben, hat man unglaubliche Freude und Spaß gesehen.“

Er ist überzeugt, dass Robin Himmelmann und Co. mit der ungewohnten Atmosphäre ohne Fans klarkommen werden. „Zuschauer sorgen normalerweise für zusätzliche Motivation, das muss jetzt aus der Mannschaft und den Spielern kommen.“

Eine weitere Einheit wird es vorm Anpfiff im Stadion nicht geben. Luhukay, der seiner Truppe zwecks Stärkung des Selbstvertrauens Videosequenzen von ihren erfolgreichen Spielen zeigte: „Wir wollen den Platz nicht zu sehr beanspruchen. Der Rasen ist ja noch nicht lange drauf und in einem sehr guten Zustand.“ Dann fügt er lächelnd hinzu: „Eines ist klar: Wir werden dem Rasen nicht die Schuld geben können.“

Nürnberg schätzt Luhukay sehr. „Eine erfahrene Mannschaft, die schon in der Ersten Liga Leistung gezeigt hat. Sie stehen nicht da, wo sie hingehören.“ Auf seine Erwartungen angesprochen, sagt Luhukay nur: entschlossen: „Das einzige Ziel ist, die drei Punkte im Millerntor zu halten.“

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