Lars Stindl beglückwünscht Teamkollege Breel Embolo (v.l.) zu dessen 2:0.
  • Lars Stindl beglückwünscht Teamkollege Breel Embolo (v.l.) zu dessen 2:0.
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Leverkusen hofft vergeblich: Gladbach erreicht die Champions League

„Wer 65 Punkte holt, hat die Champions League verdient“, meinte Mönchengladbachs Christoph Kramer nach dem 2:1-Heimsieg seiner Mannschaft gegen Hertha BSC, der gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Königsklasse war. Bayer Leverkusen muss sich mit der Europa League begnügen.

Um den Erfolg mussten die Borussen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft bangen. In der ersten Halbzeit gingen sie bereits früh durch Jonas Hofmann nach starker Vorarbeit von Breel Embolo in Führung (7.) und erhöhten nach der Pause durch den Schweizer auf 2:0 (78.) – es waren sogar Möglichkeiten zu deutlich mehr Toren vorhanden.

Schon nach zwei Minuten traf Kevin Volland (3.v.r.) zum 1:0-Siegtreffer.

Schon nach zwei Minuten traf Kevin Volland (3.v.r.) zum 1:0-Siegtreffer.

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Wagner/Witters/Pool/Witters

Gladbach erreicht die Champions League

Statt Gladbach traf Herthas Kapitän Vedad Ibisevic in seinem womöglich letzten Spiel für die Berliner zum Anschlusstreffer (90.+1). „Die Gladbacher hätten schon in der ersten Halbzeit mehr Tore schießen müssen“, befand der Stürmer.

1:0-Torschütze Hofmann war das „jetzt alles egal. Wir sind auf Platz vier, das ist eine super Sache“, frohlockte er nach Abpfiff.

Bayer Leverkusen nur in der Europa League

Vor Bayer Leverkusens Heimspiel gegen Mainz 05 war klar gewesen, dass die „Werkself“ im Rennen um einen Champions-League-Platz auf einen Ausrutscher des Rhein-Rivalen Mönchengladbach angewiesen war. Bayer wollte die eigene Pflicht tun und legte rasant los: Schon nach zwei Minuten traf Kevin Volland zur Führung – gleichzeitig der 1:0-Endstand.

Gereicht hat dieser Sieg zum Saisonabschluss aber nicht, denn auch Gladbach gewann.

„Wir brauchen uns für unsere Saison nicht zu schämen, aber vier andere Mannschaften waren von der Punkteausbeute besser“, sagte Sven Bender bei Sky.

Kevin Volland ergänzte: „Die Enttäuschung war vor allem letzte Woche groß. Da brauchst du ein, zwei Tage, um das von der Festplatte zu brennen. Wir hatten schon noch gehofft, dass in Gladbach ein Wunder passiert. Aber leider war das nicht der Fall.“

Am kommenden Sonnabend spielt Bayer immerhin noch das Pokalfinale gegen Bayern. (max)

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