Xavier Amaechi wechselte im Januar auf Leihbasis vom HSV zum KSC.
  • Xavier Amaechi wechselte im Januar auf Leihbasis vom HSV zum KSC.
  • Foto: imago images/Eibner

Leihgabe spielt in Karlsruhe: Xavier Amaechi: „Ich sehe uns nicht als HSV-Konkurrenten“

Nach nur zwölf Einsatzminuten bei den HSV-Profis brauchte Xavier Amaechi im Winter eine Luftveränderung. Der Engländer wechselte auf Leihbasis bis Saisonende zum Karlsruher SC, um Spielpraxis zu sammeln. In der MOPO spricht der 19-Jährige über seinen Start beim Ligakonkurrenten.

Es gefällt ihm im Süden der Republik, daraus macht der Offensiv-Akteur keinen Hehl. „Ich fühle mich hier wohl, wurde sehr willkommen aufgenommen. Karlsruhe ist eine schöne Stadt“, sagt Amaechi im Gespräch mit der MOPO.

Für ihn lief sportlich beim KSC aber längst nicht alles rund. Von zehn möglichen Spielen seit seinem Wechsel absolvierte der Youngster nur fünf. Ein einziges Mal, vor zwei Wochen beim 0:0 gegen Braunschweig, stand er dabei in der Startelf. Auf Trainer Christian Eichner hält der Brite dennoch große Stücke. 

HSV-Leihgabe Amaechi in Karlsruhe kein Stammspieler

„Das wichtigste war für mich, dass der Trainer mich für sein Konzept wollte. Das Team funktioniert sehr gut“, betont das ehemalige Arsenal-Talent.

In der Tat steht Karlsruhe blendend da, hat nur fünf Punkte Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsrang. „Ich muss Woche für Woche arbeiten, mich beweisen.“ Gegen Paderborn hatte er zuletzt nicht gespielt. „Ich will weiter versuchen, mir meinen Platz im Team zu erarbeiten.“ Am 20. April tritt der KSC im Volkspark an.

„Ich sehe uns nicht als HSV-Konkurrenten“, sagt Amaechi, der sich auf das Duell bei seinem Stammklub freut – und natürlich am liebsten in der Startelf stehen würde. Mit HSV-Co-Trainer Merlin Polzin, Stephan Ambrosius und Rick van Drongelen steht er im regelmäßigen Austausch.

Amaechi hofft auf HSV-Aufstieg

Nach dieser Saison kehrt Amaechi (Vertrag bis 2023), für den der HSV im vergangenen Sommer 2,5 Millionen Euro nach London überwies, nach Hamburg zurück. So sieht es der Plan vor.

Zukunftsmusik, mit der er sich aktuell nicht beschäftigen will. „Ich fokussiere mich auf das Hier und Jetzt und nicht darauf, was im Sommer sein wird. Aber natürlich wäre es großartig, wenn die Jungs mit dem HSV den Aufstieg schaffen.“

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