Felix Kroos (2.v.r) frisch frisiert im Duell gegen die Hamburger David Kinsombi (2.v.l.) und Moritz Heyer (r.) 
  • Felix Kroos (2.v.r) frisch frisiert im Duell gegen die Hamburger David Kinsombi (2.v.l.) und Moritz Heyer (r.) 
  • Foto: WITTERS

Kroos kritisch: „Scheinheilige Diskussion“ um Fußballer-Frisuren in Corona-Zeiten

Die Fußball-Brüder Toni und Felix Kroos lassen in Corona-Zeiten ihre Haare von ihren Gattinnen stylen. „Ich habe mir Haarschneidegeräte besorgt und habe meine Frau rangelassen“, sagte Felix Kroos in der neuesten Ausgabe des gemeinsamen Podcasts „Einfach mal Luppen“.

Mit dem Ergebnis der Arbeit seiner Frau Lisa ist der 29 Jahre alte Profi des Zweitligisten Eintracht Braunschweig zufrieden. „Sie hat das echt gut gemacht. Ich habe gemerkt, sie hat ein Talent dafür.“

Toni Kroos‘ Friseur in Madrid hat Corona

Wegen des Lockdowns sind in Deutschland die Friseursalons aktuell geschlossen. Anders ist es in Spanien, wie Toni Kroos (31) vom spanischen Meister Real Madrid berichtete. Sein Friseur komme normalerweise nach Hause. Doch am vergangenen Freitag musste dieser wegen eines positiven Corona-Tests den Termin absagen.

Somit begab sich der Nationalspieler in die Hände seiner Frau Jessica. Das habe er schon beim Lockdown in Spanien im vergangenen Frühjahr häufiger gemacht. Seine Frau habe ihm alle zwei, drei Wochen die Haare geschnitten. „Und das tiptop“, sagte er. „Ich habe noch keine negativen Kommentare zu meiner Frisur gehört.“

Felix Kroos übt Kritik an Diskussion über Fußballer-Frisuren

Kritik übte Felix Kroos an der jüngsten Diskussion um frischfrisierte Bundesliga-Spieler. Auslöser war ein offener Brief des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks vor zwei Wochen an den Deutschen Fußball-Bund. „Der Unmut gegenüber topgestylten Fußballern, und in der Folge Kundenanrufe, die zu Schwarzarbeit und Regelverstößen wie Hausbesuchen überreden wollen, wächst“, hieß es in dem Schreiben.

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„Für mich ist das eine scheinheilige Diskussion auf dem Rücken von Fußball-Profis“, sagte Felix Kroos. Dass das die meiste Aufmerksamkeit erregt, „wenn man auf die Profi-Fußballer geht, ist ja klar“.

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