So soll es demnächst wieder aussehen: Die Zweitvertretungen von HSV und St. Pauli spielen in der unterbrochenen Regionalliga Nord.
  • So soll es demnächst wieder aussehen: Die Zweitvertretungen von HSV und St. Pauli spielen in der unterbrochenen Regionalliga Nord.
  • Foto: WITTERS

Kritik von Altona 93: Regionalliga Nord: Verband will die Saison sportlich beenden

In Hamburg wurde mit dem Saisonabbruch auf Amateuerebene bereits die Reißleine gezogen, auf etwas höherem Niveau jedoch besteht trotz der Einschränkungen durch das Corona-Virus noch Hoffnung: Der Norddeutsche Fußball-Verband (NFV) strebt eine Fortsetzung der Saison in der Regionalliga Nord bis Mitte April an.

Das teilte der Verband am Dienstag mit. Je nach Inzidenz in den jeweiligen Regionen soll vom 22. März an Training in Mannschaftsstärke möglich sein. Einer Saisonfortsetzung muss jedoch eine mindestens 14-tägige Trainingsphase vorgeschaltet sein.

Regionalliga Nord: NFV strebt Saison-Fortsetzung an

„Wir wollen Fußball spielen und die Saison sportlich zu Ende bringen und nicht wieder eine Entscheidung am grünen Tisch. Das ist der ausdrückliche Wunsch der Vereine“, sagte Reenald Koch, Präsident des FC Eintracht Norderstedt und Vorsitzender des NFV-Regionalliga-Ausschusses.

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Der Spielausschuss des Verbandes erstellt derzeit einen Plan für Nachholspiele sowie eine Rückrunde in den alten Staffeln Nord und Süd. Weil die Regionalliga im Zuge der Corona-Pandemie 2020 auf 22 Vereine aufgestockt wurde, spielen die Vereine in zwei Staffeln. In der Nord-Staffel befinden sich neben den Nachwuchs-Mannschaften von HSV und St. Pauli auch Eintracht Norderstedt, Teutonia 05 Ottensen und Altona 93.

Altona 93 kritisiert die Regionalliga-Pläne des NFV

Altona 93 hatte im Vorfeld Kritik an der beabsichtigten Saison-Fortsetzung geübt. Der Verein hat erst sieben der mindestens 30 ursprünglich geplanten Spiele absolviert. „Wenn man jetzt wieder anfängt gibt es so große Unterschiede, dass es sportlich eine verlorene Saison ist“, erklärte Altonas Sportchef Richard Golz gegenüber Elbkick-TV. (dpa/tm)

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