Rick van Drongelen beim Training in Portugal.
  • Rick van Drongelen beim Training in Portugal.
  • Foto: WITTERS

Kopf-Problem: HSV-Kämpfer van Drongelen spricht über seine Formkrise

Bei 50 Zweitligaspielen in Folge stand Rick van Drongelen beim HSV in der Startelf, bevor er zum Ende der Hinrunde dann doch seinen Platz in der ersten Elf verlor. Ungewöhnlich viele Fehler hatte der Niederländer gemacht. Ihm fehlte plötzlich die Frische und Konzentration auf dem Platz. Für den 21-Jährigen ist das Vergangenheit. Im neuen Jahr greift er wieder an und ist fest entschlossen, sich seinen Platz im Team zurückzuholen.

Warum lief es für van Drongelen zum Ende der Hinrunde nicht mehr so gut? „Es ist nicht immer einfach herauszufinden, woran es liegt“, sagt der Innenverteidiger, der ein Kopf-Problem als Grund vermutet. „Vielleicht habe ich mir einfach zu viele Gedanken über mein eigenes Spiel gemacht. Normalerweise bin ich total fokussiert auf das Verteidigen. Zum Ende der Hinrunde war ich nicht ganz frei im Kopf. Die mentale Frische ist aber sehr wichtig.“

HSV: Rick van Drongelen will wieder auf 100 Prozent kommen

In der Pause hat van Drongelen die Akkus nun wieder aufgeladen. „Körperlich geht es mir gut“, sagt er. „Auch mental versuche ich wieder auf die 100 Prozent zu kommen. Hier in Portugal habe ich viel Ruhe, daran zu arbeiten.“

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Für den Vierkampf um zwei Plätze in der Innenverteidigung fühlt sich der Niederländer bereit. Zuletzt hatte Trainer Dieter Hecking immer wieder viel durchgewechselt in der Abwehr. Van Drongelen sagt: „Ich versuche mein Bestes zu geben und wieder auf das Level aus den ersten Spielen der Saison zu kommen.“

HSV: Rick van Drongelen hat gute Erinnerungen an Lagos

Die Umgebung im Portugal-Trainingslager hilft ihm dabei. Van Drongelen verbindet mit Lagos gute Erinnerungen. Hier machte er seine ersten Länderspiele für die Niederlande. Er erzählt: „Das war für die U17 bei einem Turnier mit Deutschland, Portugal und England. Wir haben auch im gleichen Hotel wie jetzt übernachtet und auch hier trainiert. Ich erkenne vieles wieder. Das sind gute Erinnerungen. Es ist schön, hier zu sein.“ 

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