2016 stellten Geschäftsführer Andreas Rettig, Under Armours Europa-Chef Chris Bate und Präsident Oke Göttlich das neue St. Pauli-Trikot vor
  • 2016 stellten Geschäftsführer Andreas Rettig, Under Armours Europa-Chef Chris Bate und Präsident Oke Göttlich das neue St. Pauli-Trikot vor
  • Foto: WITTERS

Kommentar: Under Armour passte nicht: St. Paulis neues Trikot muss sitzen!

Die Nachricht vom Ende einer Partnerschaft ist in der Regel traurig. Viele Fans des FC St. Pauli werden die Trennung von Under Armour aber als frohe Botschaft und Erlösung sehen.

Im Mai 2021 geht nach fünf Jahren auseinander, was nie zusammengepasst hat. Nicht nur Liebe macht blind, auch Geld. In dieser Beziehung stimmte nur die Kohle. Der Deal war finanziell gesehen einer der besten der Vereinsgeschichte. Andererseits hat er dem Kiezklub einiges von seinem wertvollsten Kapital gekostet: Glaubwürdigkeit. Ein hoher Preis.

Under Armour: Die Vorwürfe wurden nie stichhaltig entkräftet

Der harte Vorwurf, seine Werte verkauft zu haben, an ein Unternehmen, das für vieles steht, was dem FC St. Pauli und seinen Fans zuwider ist, konnte nie stichhaltig entkräftet werden, denn letztlich blieb als überzeugendes Pro-Argument nur die jährliche Millionen-Summe. Möglicherweise hat die Klubführung die Nachhaltigkeit der Abneigung vieler Fans gegen Under Armour und das UA-Trikot unterschätzt. 

Für St. Pauli geht es darum, Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen

Man darf gespannt sein, wie sich der Verein in der Ausrüster-Frage entscheidet, in der es auch um die Rückgewinnung von Glaubwürdigkeit geht. Was auch immer die Kiezkicker künftig am Leib tragen: Es sollte zu St. Pauli passen.

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