Geschlossener Kreis: Der HSV nach dem Sieg gegen Regensburg
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Kommentar: Transfers? Die HSV-Bosse sollten diesem Kader vertrauen

Der HSV geht als Zweitliga-Tabellenführer ins zweite Spiel des Jahres am Samstag in Nürnberg (13 Uhr, Liveticker auf MOPO.de). Das Transfer-Fenster für den Winter ist geöffnet, der Kader könnte also noch verändert werden. Sollte das nun geschehen? Lars Albrecht, stellvertretender Sportchef der MOPO, kommentiert.

Kaum hat das neue Jahr angefangen, grüßt der HSV von der Zweitliga-Spitze. Mancher Fan mag sich nun denken: Wenn jetzt noch zwei, drei Neue kommen, könnte das mit dem Aufstieg (endlich!) klappen.

Muss der HSV für den Aufstieg neue Spieler holen?

Natürlich ist es die Pflicht der sportlichen Führung, den Markt im nun geöffneten Wechselfenster zu sondieren.

Ich meine aber: Transfers sind kein Muss! Trotz der Ausfälle von Klaus Gjasula und Jan Gyamerah ist der aktuelle Kader stark genug, um am Ende einen der beiden obersten Tabellenplätze zu belegen.

HSV hat Spieler im Kader, die sich steigern können

Ein David Kinsombi hat beim 3:1 gegen Regensburg die erhoffte Reaktion gezeigt, ein Moritz Heyer seine Vielseitigkeit unter Beweis gestellt – und ein Rick van Drongelen wird schon bald den Konkurrenzkampf in der Abwehr anheizen.

Man hat das Gefühl, dass es menschlich unter der Führung von Trainer Daniel Thioune passt: Das Team präsentiert sich als Einheit, die auch Rückschläge, wie das erneute frühe Gegentor gegen Regensburg, verkraften kann.

Darum sollte der HSV keine Transfers tätigen

Neuzugänge – oftmals nur als Leihspieler zu kriegen – könnten da eher stören als helfen. Zumal die übliche Vorbereitung in diesem Jahr wegen der Mini-Winterpause wegfällt. 

Mein Rat an die HSV-Bosse also: Vertraut Trainer Thioune und diesem Kader! Es könnte sich am Ende auszahlen.

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