Jonas Boldt (l.) nach dem Spiel im Gespräch mit Merlin Polzin (M.) und Daniel Thioune.
  • Jonas Boldt (l.) nach dem Spiel im Gespräch mit Merlin Polzin (M.) und Daniel Thioune.
  • Foto: imago images/Zink

Kommentar: Jetzt den Trainer feuern? Dann wäre der HSV wieder ein Tollhaus

Jonas Boldt flüchtete sich in Sarkasmus. Vereine, die einen Trainer suchen, bräuchten sich keine Gedanken über Daniel Thioune zu machen, erklärte der HSV-Boss bei Sky. Rückendeckung total also nach einer Woche, in der schon Gerüchte über einen Notfallplan mit Horst Hrubesch die Runde gemacht hatten. Typisch HSV. Typisch Tollhaus.

Die Rufe nach einem Wechsel auf der Trainerbank werden aber auch nach dem Auftritt von Regensburg kaum leiser werden. Der HSV darf sich zwar daran klammern, dass man in der zweiten Halbzeit vernünftig spielte, muss sich aber auch fragen lassen, warum man in der ersten Hälfte fast schon nahtlos an die katastrophale Leistung von Sandhausen angeknüpft und damit einen Sieg auch nicht verdient hatte.

HSV ist im Aufstiegskampf auf Schützenhilfe angewiesen

Das Team von Daniel Thioune fand keine Mittel gegen das hohe Pressing der Oberpfälzer und wird mehr brauchen als das Lebenszeichen aus Halbzeit zwei, um den Aufstieg doch noch zu schaffen. Schützenhilfe ist nötig, aber vor allem auch eine Mannschaft, die von der ersten Minute an unterstreicht, dass sie den Ernst der Lage verstanden hat und Dominanz ausstrahlt. Über 90 Minuten. Viermal. Gelingt das, würden sich vielleicht tatsächlich andere Vereine um Thioune bemühen. Dann aber ohne Chance auf Erfolg.

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