Jan Gyamerah und der HSV ließen Aues U21-Nationalspieler Florian Krüger im Hinspiel nicht zur Entfaltung kommen, gewannen mit 3:0.
  • Jan Gyamerah und der HSV ließen Aues U21-Nationalspieler Florian Krüger im Hinspiel nicht zur Entfaltung kommen, gewannen mit 3:0.
  • Foto: imago images/Philipp Szyza

Zumindest statistisch gesehen: Bei einem Sieg in Aue wäre der HSV-Aufstieg sicher

Die Mission Aufstieg, sie läuft in Hamburg seit 2018. Nach zwei Fehlversuchen liegt der HSV aktuell voll auf Kurs. 40 Punkte nach 19 Spielen sind eine mehr als respektable Ausbeute, seit neun Spielen ist die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune zudem inzwischen ungeschlagen. Heute Abend beim FC Erzgebirge Aue wollen die Hamburger nachlegen.

Mit einem Sieg im Osten der Republik könnte der HSV – nicht nur statistisch gesehen – seinem Ziel ein ganzes Stück näher kommen.Dann hätte man nach 20 Spielen 43 Punkte auf dem Konto. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel im Jahr 1995 gelang das zehn Teams – alle zehn stiegen am Ende auch ins Oberhaus auf. Zuletzt stand in der Saison 2015/16 Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig nach 20 Spieltagen mit über 41 Punkten (44) da, am Ende stiegen die Sachsen als Zweiter hinter Freiburg auf.

HSV weiß um die Gefahr der Lila-Weißen

Zahlenspiele, die die HSV-Verantwortlichen nicht interessieren. Und dennoch. 43 Punkte wären ein Beweis der neu gewonnenen Stabilität, die sich die Hamburger in den vergangenen Wochen erarbeitet haben. In Aue soll der nächste Schritt folgen. Dass es beim FCE schmerzhaft werden kann, wissen sie beim HSV. Vor einem Jahr wähnte man sich unter Dieter Hecking ebenfalls auf einem guten Weg Richtung Erstklassigkeit, kassierte im Erzgebirgsstadion aber ein krachendes 0:3. In die Spur fand man danach nicht mehr, die Hamburger standen sich selbst im Weg. Schnee von gestern.

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15 Schritte fehlen dem HSV noch zum großen Ziel. In Aue soll heute der erste gelingen. Dann wäre man – natürlich nur statistisch gesehen – aufgestiegen.  Das dürfte einen zusätzlichen Motivationsschub für die kommenden, heißen Wochen geben.

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