Im Hinspiel gegen Sandhausen standen Ewerton (l.) und Timo Letschert gemeinsam für den HSV auf dem Platz.
  • Im Hinspiel gegen Sandhausen standen Ewerton (l.) und Timo Letschert gemeinsam für den HSV auf dem Platz.
  • Foto: imago images/Jan Huebner

Zukunft offen: Spielt Timo Letschert nie wieder für den HSV?

Es hatte sich schon am Donnerstag angedeutet, gestern hatte der HSV Gewissheit: Timo Letschert hat sich im Training eine Innenbandverletzung zugezogen.

„Er hat sich wohl nichts gerissen, aber sich eben eine Zerrung zugezogen. Für den Sonntag und auch eine mögliche Relegation stünde Timo nicht zur Verfügung“, sagte Dieter Hecking. Bitter für die Hamburger, die nach der Gelbsperre von Jordan Beyer jetzt in der Abwehr doppelt umbauen müssen.

HSV-Abwehrboss plagten Verletzungen

Bitter aber vor allem für Letschert selbst. Die Zeit des 27-Jährigen in Hamburg könnte so enden, wie sie angefangen hat: im Krankenbett. Nach seinem Leih-Wechsel von Sassuolo im vergangenem Sommer zog sich der niederländische Innenverteidiger direkt einen Außenbandriss im Knie zu, musste bis Ende September auf seinen ersten Einsatz für die Hamburger warten.

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Seitdem mauserte sich der ehemalige U21-Nationalspieler unter Hecking zum Abwehrchef, stand seit dem 16. Spieltag immer in der Startelf. Gerade nach dem Neustart blieb Letschert aber auch nicht fehlerfrei.

Letschert-Verbleib beim HSV alles andere als sicher

Auch deshalb ist es alles andere als gesichert, dass die HSV-Bosse die Vertragsoption auf zwei weitere Jahre ziehen. Die Karten werden in der Saisonanalyse neu gemischt, Ausgang offen. Die Chance sich zu beweisen, wurde Letschert jetzt genommen. Es könnte ein trauriges Ende werden.

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