Marko Johansson und Miro Muheim im HSV-Trikot
  • Marko Johansson (r.) zeigte gegen Kiel eine gute Leistung.
  • Foto: WITTERS

Chance genutzt: HSV-Keeper Johansson bekommt Lust auf mehr

Er konnte gar nicht genug bekommen. Knapp zwei Stunden lang flog HSV-Keeper Marko Johansson am Tag nach dem 1:1 gegen Holstein Kiel über den Trainingsplatz, während die Feldspielerkollegen Läufe absolvierten oder im Kraftraum arbeiteten. Da scheint einer auf den Geschmack gekommen zu sein. Nach seiner starken Pflichtspiel-Premiere im Volksparkstadion gab es für Johansson eine Menge Schulterklopfer – Balsam auf die Seele nach seinem holprigen HSV-Start.

Erst am Spieltag selbst hatte Johansson erfahren, dass er debütieren würde. Beim Anschwitzen vor dem Nordduell senkte Daniel Heuer Fernandes, der sich in Nürnberg eine Kapselverletzung im Knie zugezogen hatte, den Daumen.

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Johansson sprang ein – und holte sich Minuten vor der Pause mit einer starken Parade gegen Fin Bartels aus kürzester Distanz eine Menge Selbstvertrauen. Der Schwede erklärte: „Als ich herkam, hat mich Sven (Höh, d. Red.), unser Torwarttrainer, animiert, sechs Bälle schnell hintereinander zu halten. Das habe ich in den letzten Monaten gut gemacht.“ Eine Trainingsmethode, die nun Früchte trug: „Es hat gezeigt, dass ich hart gearbeitet habe. Als der Ball kam, wollte ich ihn auf jeden Fall halten und das habe ich.“ Im zweiten Durchgang war der ehemalige U21-Nationalkeeper auch gegen Fiete Arp zur Stelle (71.).

HSV-Keeper Johansson mit starkem Debüt


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Trotz des starken Debüts – das Remis trübte die Freude dann doch ein wenig. „Das Gefühl zu spielen ist gut, aber leider hat es nicht zu drei Punkten gereicht“, sagte Johansson, dessen Mutter, Stiefvater und Freundin im Publikum saßen. Für die HSV-Verantwortlichen gab es an diesem ansonsten so tristen Abend zumindest eine wichtige Erkenntnis: Auf die Torhüter ist in diesem Jahr Verlass.

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