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  • Paderborns Felix Platte (l.) und HSV-Torjäger Robert Glatzel: Wer sticht im Topspiel zu?
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HSV in Paderborn: Darum sollten Fans beim Topspiel unbedingt einschalten

Wie die Partie des HSV in Paderborn (Sonntag, 13.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) endet, ist natürlich völlig offen. Einen heißen Tipp gibt es für alle Fans aber vorab schon mal: Wer den Fernseher zu spät einschaltet oder sich vor dem Abpfiff wieder verabschiedet, könnte einiges verpassen. Denn bei kaum einer anderen Partie in der Liga ist die Tor-Wahrscheinlichkeit so hoch.

Zehn Mal trafen der HSV und Paderborn bislang in Pflichtspielen aufeinander (zwei Mal Bundesliga, zwei Mal Pokal, sechs Mal Liga zwei). Die satte Bilanz: 37 Treffer fielen in Summe – also fast vier pro Partie. Und diesmal?


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Tim Walter ist all das ziemlich schnuppe. Auf die Frage, ob ihm grundsätzlich ein 4:3 oder ein 1:0 lieber wäre, antwortete der Trainer klar: „Ist mir völlig egal. Hauptsache, wir gewinnen.“ Und weiter:  „Es gibt Trainer, die spielen immer zu Null. Ich gewinne lieber.“

HSV-Gegner Paderborn stellt die beste Offensive der Liga

Die Crux daran: Ausgerechnet in Paderborn, wo die Trauben gerade sehr hoch hängen und die Tore noch schneller fallen, muss sich der HSV defensiv stabilisieren. Zehn Gegentreffer fing sich Walters Team in den vergangenen drei Pflichtspielen. Und nun kommen mit dem SCP die Kanoniere der Liga (schon 32 Treffer).

Wie oft rappelt es am Sonntag in der Kiste? Wenig bis nichts spricht für ein torarmes Spiel. In den letzten fünf direkten Duellen der beiden Kontrahenten fielen jedes Mal mindestens drei Tore. Dazu kommt Paderborns Orkanstärke in dieser Saison: Sieben Heimspiele absolvierte der SCP bislang, insgesamt 30 Treffer fielen.

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So oder so wird der HSV einen neuen Tor-Helden brauchen. Zwar gewannen die Hamburger die letzten beiden Spiele an der Pader (im Vorjahr 2:1, davor 4:3) – doch kein einziger der Torschützen steht diesmal noch im Kader.

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