Josha Vagnoman (l.) und Stuttgarts Orel Mangala
  • Erst Gegenspieler, dann HSV-Kollegen - und nun wieder vereint in Stuttgart: Josha Vagnoman (l.) und Orel Mangala.
  • Foto: imago/Sportfoto Rudel

Wechsel vom HSV zum VfB: Ein alter Bekannter soll Vagnoman helfen

Am Freitagabend wollte er dann endlich die Unterschrift unter seinen Vierjahresvertrag setzen. Während Josha Vagnoman vormittags den Medizincheck in Stuttgart absolvierte, klärten die Vereine letzte Details des Transfers. Die Rahmendaten standen bereits: Der HSV erhält 3,7 Millionen Euro Ablöse vom VfB, dazu können im Laufe der Saison erfolgsabhängige Boni in Höhe von 800.000 Euro kommen.

Auf den ersten Blick nur ein Wechsel von hunderten dieser Transferperiode. Doch mit seinem Abgang zum VfB beginnt für Vagnoman ein ganz anderes Leben. Seit seinem neunten Lebensjahr kickte der Hamburger Jung aus Hummelsbüttel für den HSV, wird nun erstmals in eine andere Stadt ziehen.


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Helfen soll ihm beim VfB ein guter alter Bekannter. Zu Orel Mangala (24), der in der Serie 2018/19 auf Leihbasis beim HSV kickte, hatte Vagnoman schon damals einen guten Draht. Der Belgier dürfte nun zu seinem ersten Ansprechpartner und seiner Vertrauensperson werden. Dazu überlegt Vagnomans Familie, wie sie den jüngsten Sohn gemeinsam unterstützen kann. Vermutlich werden Vater Vagnoman, die Mama und die beiden älteren Geschwister sich aufteilen und oft in Stuttgart vor Ort sein, damit die Eingewöhnung leichter fällt.

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Für Vagnoman geht es gleich in die Vollen: Am Samstag startet der VfB ins Trainingslager im Allgäu. Beim Test auf der Anreise gegen den FC Zürich wird der 21-Jährige noch nicht dabei sein. Sein Debüt ist für kommende Woche (16.7.) gegen Premier-League-Klub Brentford angedacht.

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