HSV-Trainer Tim Walter ärgert sich darüber, dass die DFL sein Team in den kommenden Wochen so häufig am Abend spielen lässt
  • HSV-Trainer Tim Walter ärgert sich darüber, dass die DFL sein Team in den kommenden Wochen so häufig am Abend spielen lässt
  • Foto: WITTERS

Tim Walter sauer: Flutlicht-Ärger beim HSV

Am Wochenende empfängt Spitzenreiter Regensburg den Tabellenfünften Nürnberg, Paderborn tritt als Zweiter gegen Schalke an, für St. Pauli (Rang vier) geht es zum Nord-Duell nach Hannover. Das Top-Spiel am sechsten Spieltag der Zweiten Liga heißt jedoch HSV (Platz zehn) gegen Sandhausen (14.).

Es ist das erste von fünf Samstagabend-Spielen des HSV an den kommenden acht Spieltagen. HSV-Coach Tim Walter gefällt es nicht, dass sein Klub bei Sport1 zum Primetime-Dauerbrenner wird. Auf Sandhausen folgen am Samstagabend die Spiele des HSV in Bremen, gegen Düsseldorf, Kiel und in Karlsruhe.

Wettbewerbsnachteil für den HSV? Acht der nächsten neun Zweitliga-Partien am Abend

„Man müsste mal die DFL fragen, warum das so ist. Es ist nicht immer angenehm, um 20.30 Uhr abends zu spielen“, sagt Walter, der Probleme mit der Regenerationszeit und möglichen längeren Anfahrtswegen im Blick hat. „Ich finde es nicht immer gerechtfertigt, dass wir die Mannschaft sind, die jetzt am Stück so oft 20.30-Uhr-Spiele hat. Wir akzeptieren das, aber wir müssen ja nicht alles mögen.“

HSV – Sandhausen: Tim Walter sauer über Spielansetzungen in der 2. Liga

Flutlicht-Ärger beim HSV, der zudem in Aue und Paderborn freitags um 18.30 Uhr spielen muss. Hinzu kommt Ende Oktober das Pokalspiel in Nürnberg (20.45 Uhr). Macht acht von neun Spielen am Abend. Nur das Heimspiel gegen Nürnberg (26. September) ist um 13.30 Uhr angesetzt.

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Und warum ist HSV gegen Sandhausen eigentlich ein Top-Spiel? Angesetzt wurde die Partie schon zu Saisonbeginn. Dabei dürfte auch der Unterhaltungswert der Hamburger eine Rolle gespielt haben. Walter lachend: „Man weiß ja, Debakel oder Spektakel, da gucken wir lieber HSV.“

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