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Wegen eines Anbruchs des linken Wadenbeins ist Anssi Suhonen monatelang zum Zuschauen verdammt.
  • Wegen eines Anbruchs des linken Wadenbeins ist Anssi Suhonen monatelang zum Zuschauen verdammt.
  • Foto: WITTERS

Suhonen-Verletzung gibt dem HSV Rätsel auf: „Eigentlich ist nichts passiert“

Man stelle sich mal vor, auf welchem Entwicklungsstand Anssi Suhonen inzwischen wäre, wenn der 22-Jährige in seiner noch jungen Karriere nicht schon von etlichen Verletzungen gebremst worden wäre – von denen eine schlimmer war als die andere.

Die Saison 2020/2021 verpasste er wegen eines Kreuzbandrisses komplett. In der darauffolgenden fehlte er bereits 60 Tage aufgrund von Oberschenkelproblemen, wegen eines Muskelfaserrisses und zwei Corona-Erkrankungen, ehe sich Suhonen Mitte Mai 2022 während des Trainings das linke Wadenbein brach und monatelang ausfiel. 


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Kaum zurück und wieder eine ernsthafte Option, wurde der Finne Anfang dieses Jahres wieder ausgebremst: durch einen Sehnenanriss. Und jetzt, nachdem für Suhonen das Saisonfinale und die ersten zehn Vorbereitungstage blessurenfrei blieben, das: Das schon einmal lädierte Wadenbein ist wieder angebrochen. Und sorgt für bedrückte Stimmung in Tirol. „Für den Kleinen ist es unfassbar“, sagt Tim Walter. „Ich bin sehr traurig. Er kämpft sich jedes Mal heran, ist in guter Form und dann passiert wieder irgendetwas.“

Suhonens Wadenbein war nach OP „noch gebrechlich“

Was genau es diesmal war, konnten Walter und die HSV-Ärzte auch nach Sichtung der Videoaufnahmen von jener Einheit, in der sich Suhonen am Montag in einem Zweikampf verletzt hatte, nicht final beurteilen. „Eigentlich ist gar nichts passiert“, meint der Trainer. „Es war eine blöde Stelle.“

Ebendiese wurde nach Suhonens erster Wadenbein-Verletzung zuletzt mit einer Metallplatte stabilisiert, die planmäßig im November herausgenommen werden sollte. „Es ist die alte Verletzung unter der Platte wieder aufgebrochen“, erklärt Walter. „Das Gebilde war noch etwas gebrechlich.“ 

Diesmal muss HSV-Profi Suhonen nicht operiert werden

Suhonen verließ Österreich nach einer ersten Vor-Ort-Untersuchung bereits am Dienstagabend und muss zwar nicht operiert werden – wird aber mindestens zwei Monate mit dem Training aussetzen müssen. Auch wenn es mehrere weitere Wochen dauern wird, bis der Mittelfeldmann wieder spielfit ist, hat der neuerliche Ausfall Suhohens keine Folgen auf die Kaderplanung des HSV.

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Mit Immanuel Pherai, Ludovit Reis und László Bénes hat Walter ohnehin Top-Optionen für die beiden Achter-Positionen, auch der flexible Levin Öztunali kann im Zentrum auflaufen – an der Seite von Pechvogel Suhonen aber erst einmal nicht.

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