Die „HanseMerkur“ (hier Vorstand Eric Bussert mit den HSV-Vorständen Jonas Boldt/l. und Thomas Wüstefeld/r.) ist ab Sommer neuer HSV-Hauptsponsor.
  • Die „HanseMerkur“ (hier Vorstand Eric Bussert mit den HSV-Vorständen Jonas Boldt/l. und Thomas Wüstefeld/r.) ist seit Sommer neuer HSV-Hauptsponsor.
  • Foto: WITTERS

Stadion-Sanierung: HSV-Hauptsponsor wird zu Wüstefelds Goldesel

In dieser Woche, kündigte HSV-Vorstand Thomas Wüstefeld am Sonntag im NDR an, wird der HSV mit der Modernisierung des Volksparkstadions „aktiv“ beginnen. „Wir haben die Lösungen für die Finanzierung und die Sicherheiten“, sagte der 53-Jährige, ohne konkreter zu werden. Man sei „voll im Zeitplan“. Am Montag gab es erste Details des Plans, den Wüstefeld am Freitag dem Aufsichtsrat vorgestellt hatte.

Wie der MOPO bestätigt wurde, gewährt die HanseMerkur, neuer Hauptsponsor seit dieser Saison, dem HSV im Zuge der Finanzierung ein Darlehen in Höhe von 23 Millionen Euro. Das sei der Versicherungsgruppe „im Sinne gelebter Partnerschaft ein Anliegen“, teilte die HanseMerkur mit.

HSV: HanseMerkur finanziert Stadion-Sanierung

Zugleich setzt der HSV-Hauptsponsor voraus, „dass entsprechende Bürgen vorhanden sind“. Auch in Bezug darauf deutete Wüstefeld zeitnahe Unterschriften unter die Verträge an – und liebäugelte weiter mit einer Bürgschaft von der Stadt, die dem HSV das Stadiongelände 2020 für 23,5 Millionen Euro abgekauft hatte.


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„Vorbei ist es ja nie. Wir stehen mit der Stadt, die ja hochgradig daran interessiert ist, dass wir alle diese Themen umsetzen, im Kontakt“, erklärte Wüstefeld. Er sei „der Meinung, dass das Volksparkstadion das wichtigste Bauteil und wichtigste Instrument in unserer Stadt ist. Deswegen ist es wichtig, dass wir im Dialog bleiben.“

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Ab sofort, sagte der HSV-Boss der Zahlen, gehe es bei der Arena-Modernisierung in die Umsetzung. Die ersten Sanierungsarbeiten sollen ab dem 20. November erfolgen, wenn die Zweite Liga wegen der WM in Katar pausiert.

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