Markus Gisdol
  • Im Mai 2017 rettete Markus Gisdol den HSV mit einem 2:1 gegen Wolfsburg am 34. Spieltag.
  • Foto: WITTERS

Rangnick lotst Ex-HSV-Retter Gisdol zu Europa-League-Klub

Statt Abstiegskampf mit dem 1. FC Köln oder dem HSV geht es für Markus Gisdol künftig quer durch Europa zu Galatasaray Istanbul, Olympique Marseille und gegen Lazio Rom. Seit Sonntag ist der 52-Jährige neuer Cheftrainer beim russischen Erstligisten Lokomotive Moskau. Seinen neuen Sportchef kennt Gisdol schon bestens aus gemeinsamen Zeiten in der Bundesliga.

Mit Ralf Rangnick, der seit Sommer als externer Berater das Sagen bei Lok hat, verbindet den ehemaligen HSV-Trainer eine lange sportliche Freundschaft. Beide arbeiteten einst in Hoffenheim zusammen, als Rangnick die Profis und Gisdol den Nachwuchs trainierte. Auf Schalke war Gisdol in der Saison 2011/12 der Assistent des „Professors“, zusammen holten sie den DFB-Pokal.

Gisdol und Rangnick
Markus Gisdol (l.) war in der Saison 2011/12 Rangnicks Co-Trainer auf Schalke.

Danach trennten sich die Wege, Rangnick verließ Schalke aus gesundheitlichen Gründen, Gisdol wurde Chef in Hoffenheim, rettete danach den HSV, ehe er in der Abstiegssaison entlassen wurde. Zuletzt war er bis Frühjahr diesen Jahres Trainer in Köln. Der Kontakt zum ehemaligen Chef aber riss nicht ab.

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Nach der Trennung von Marko Nikolic dachte Rangnick an seinen alten Partner und verhalf diesem jetzt zu seinem ersten Job im Ausland. Kurios: Gut möglich, dass sich die Wege der beiden doch schneller wieder trennen als angenommen.

Rangnick in die Premier League?

Der Grund: Rangnick ist heiß begehrt! Wie der „Telegraph“ berichtet, ist der 63-Jährige einer der Topkandidaten auf den Trainerjob beim Premier-League-Klub Newcastle United. Die Magpies wurden jüngst vom saudischen Staatsfonds Public Investment Fund übernommen, die Eigentümer wollen einen neuen Trainer holen.

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