HSV-Trainer Tim Walter jubelt
  • Gibt er auch den Roten Teufeln einen mit? Tim Walters Jubel wird zur Gewohnheit.
  • Foto: WITTERS

paidLautern als Nummer 29? Dieser HSV-Sieg wäre doppelt wichtig

Der HSV empfängt am Samstagabend den 1. FC Kaiserslautern – das ist Tradition pur. 88-mal trafen beide in der Bundesliga aufeinander, nach dem Aufstieg der Roten Teufel in diesem Sommer kommt es jetzt zum ersten Duell in Liga zwei. Für die Hamburger heißt das: Die Nummer 29 ruft.

28 verschiedene Zweitligisten haben die Hamburger seit dem Abstieg im Jahr 2018 geschlagen, einzig gegen Union Berlin gab es in zwei Duellen 2018/19 keinen Sieg (2:2/0:2). Mit Holstein Kiel (3:2) wurde vor wenigen Wochen der letzte Zweitliga-Angstgegner im neunten Anlauf geschlagen.

HSV hat nur gegen Kaiserslautern noch nicht gewonnen

Und so ist Kaiserslautern die einzige Mannschaft aus der aktuellen Liga, an die die HSV-Fans noch keinen Haken machen konnten. Am Samstag eröffnen die Hamburger die Jagd auf den Teufels-Skalp. Es deutet sich schon jetzt an, dass es eine Partie mit einer ganz besonderen Würze werden wird. „Aufgrund der Historie ist es zu Recht ein Topspiel“, befand HSV-Trainer Tim Walter. „Darauf freuen wir uns – und ich glaube, die Zuschauer auch. Es werden auch sehr viele aus Kaiserslautern kommen.“ Mindestens 8000 sind für Samstagabend angekündigt, es dürfte heiß hergehen im Volkspark. Auf den Rängen. Und auf dem Platz.


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Nur eine einzige Niederlage verbuchen die von Dirk Schuster trainierten Roten Teufel bislang, eine weniger als der HSV. Die vergangenen fünf Spiele vom FCK endeten allerdings allesamt unentschieden. Und dennoch: „Sie werden uns alles abverlangen“, weiß Walter, der mit dem HSV in dieser Saison eine Unentschieden-Allergie entwickelt hat.

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Die soll auch am Samstagabend Bestand haben. „Nach oben zu kommen ist leichter, als oben zu bleiben“, warnt Walter vor verfrühter Euphorie. Die anvisierte Nummer 29, sie könnte zu einer harten Nuss werden. Kaiserslautern wird den Hamburgern im Volkspark den Ball überlassen und vor allem auf Standards lauern. „Sie sind sehr effektiv“, weiß Walter. Das waren er und seine Farben zuletzt auch – in den entscheidenden Momenten zumindest. Fünf Siege in Folge, ein ausverkauftes Stadion – die Rahmenbedingungen für den Angriff auf Nummer 29 passen. Oder wie Walter es formuliert: „Es ist hip, wieder in den Volkspark zu gehen.“

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