Die Hamburger Polizei wird am Samstag auf der Reeperbahn mal wieder in erhöhter Alarmbereitschaft sein.
  • Die Hamburger Polizei wird am Samstag auf der Reeperbahn mal wieder in erhöhter Alarmbereitschaft sein (Symbolfoto).
  • Foto: Imago

Auf dem Kiez: KSC-Ultras wollen HSV-Fans provozieren

Für das Heimspiel gegen Karlsruhe wurden bislang 22.000 Karten verkauft. Viele freie Plätze wird es damit im Volksparkstadion am Samstag (20.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) geben. Für den Gästebereich haben sich 1300 KSC-Anhänger Tickets gekauft. Alarm in Hamburg wollen die Karlsruhe-Fans schon vor dem Spiel machen.

„Alle nach Hamburg – Alles für Karlsruh“ heißt es auf einer Ankündigung der KSC-Ultras, die dazu aufrufen, sich am Samstag vor dem HSV-Spiel bereits um 16 Uhr auf dem Hans-Albers-Platz an der Reeperbahn zu treffen. Das ist bekanntlich ein klares HSV-Gebiet.

KSC-Ultras wollen sich vor HSV-Spiel auf der Reeperbahn treffen

Mit dem Aufruf und dem Treffpunkt wollen die KSC-Anhänger nun im Vorfeld der Partie vor allem provozieren. Ob es auch zu direkten Zusammenstößen der beiden Fan-Lager kommen wird, ist allerdings fraglich.


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Die Polizei ist informiert und wird mit verstärkten Kräften vor Ort sein. Gut möglich, dass sie dabei dann fast nur Karlsruhe-Fans antreffen werden. Die HSV-Fanszene ist in der Regel nicht vor, sondern erst nach den Spielen auf dem Hans-Albers-Platz präsent.

Für die HSV-Fans spielt Karlsruhe keine große Rolle

Ändern wird sich daran wohl auch am Samstag nichts. Im Fan-Lager des HSV hat die Ankündigung aus Karlsruhe nicht wirklich für Aufruhr gesorgt. Der Hintergrund: Während für die KSC-Ultras sich die Hamburger seit dem Scheitern in der Relegation 2015 zu großen Gegnern entwickelt haben, spielen für die HSV-Fans die Karlsruher auf der anderen Seite keine nennenswerte Rolle.

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