Katharina Grompe sucht ihre berufliche Zukunft als Athletik-Trainerin in Hamburg.
  • Katharina Grompe sucht ihre berufliche Zukunft als Athletik-Trainerin in Hamburg.
  • Foto: Instagram/kathigrompe

Karriereende mit 27: Deutsche Top-Sprinterin will jetzt HSV-Fußballern helfen

Das war’s! Leichtathletin Katharina Grompe hat im Alter von 27 Jahren ihre Karriere für beendet erklärt und sucht ihre berufliche Zukunft als Athletik-Trainerin in Hamburg. Die Sprinterin, die sich für 2020 die Olympia- und die EM-Teilnahme vorgenommen hatte, wechselt vom LC Paderborn zum HSV.

Einen erneuten Anlauf werde sie auf die wegen der Corona-Pandemie nach 2021 verschobenen Sporthöhepunkte aber nicht nehmen, sagte die seit 2015 wiederholt vom Verletzungspech eingeholte Athletin.

Sprinterin Katharina Grompe beendet Karriere und wechselt zum HSV

„Alles in allem kam das für mich leider sehr ungelegen. Letztendlich war es eine Bauchentscheidung, meine Karriere zu beenden. Es hat sich nicht mehr danach angefühlt, als wollte ich mein Leben noch ein weiteres Jahr dem Hochleistungssport widmen, viel Verzicht üben und über Grenzen und Schmerzgrenzen hinausgehen, mich quälen bis zum Umfallen“, sagte die gebürtige Dortmunderin mit Bestzeiten über 100 Meter von 11,43 (2014) und 200 Meter von 23,53 Sekunden (2013).

Katharina Grompe

Sprinterin Katharina Grompe (2. v.l.) bei einem ihrer letzten Wettkämpfe im Juli 2020 in Wetzlar

Foto:

imago images/Jan Huebner

Dass sie sich dem HSV angeschlossen habe, liege an der Verbundenheit zur Leichtathletik. „Ich mache nach wie vor leidenschaftlich Sport und das schnelle Rennen liebe ich ja sowieso.“

Athletik-Trainerin Katharina Grompe will bei HSV-Fußballer „mal anklopfen“

Vorrangig arbeitet Kathi Grompe nun daran, sich in Hamburg als Athletik-Trainerin und Performance Coach selbstständig zu machen und dann mit Profi-Sportlern im Bereich Beschleunigung, Speed-Entwicklung und Stabilisationstraining zu arbeiten.

Daher will sie auch bei den HSV-Fußballern „mal anklopfen“ und fragen, ob sie Interesse an einer Zusammenarbeit hätten. (dpa)

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