David Kinsombi mit dem 1:0 für den HSV gegen Sandhausen
  • David Kinsombi erlöst die Rothosen. 1:0 für den HSV gegen Sandhausen.
  • Foto: IMAGO / Lobeca

HSV-Kommentar: Top-Leistung – aber eine Frage muss vor dem Derby erlaubt sein

Fußball ist manchmal ein einfaches Spiel. Letzte Minute. Schuss. Tor. Alles gut. Und natürlich würde hier ein ganz anderer Kommentar stehen, wenn Moritz Heyer das Volksparkstadion nicht in Minute 96 mit seinem Treffer zum 2:1-Sieg gegen Sandhausen zum Beben gebracht hätte.

Hat er aber. Und so durften sich Profis, Verantwortliche und Fans auf die Schultern klopfen. Der HSV hat ein sehr überlegen geführtes Spiel noch als Sieger beendet.

Dieser Sieg wird beim HSV für Rückenwind sorgen

Vor dem nicht nur emotional enorm wichtigen Derby bei Werder bedeutet das Rückenwind für das Team von Trainer Tim Walter, dessen Spielweise ein stetiger Balanceakt zwischen Fordern und Überfordern bleibt, am Samstag aber eine Top-Leistung hervorrief.


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Die Frage, warum der HSV gegen zehn Sandhäuser zehn Minuten nach dem Führungstor einen Gang zurückschaltete, muss dennoch gestattet und zugleich eine Warnung vor dem Werder-Spiel sein. In Bremen wird der HSV dem Gegner spielerisch nicht so überlegen sein wie gegen Sandhausen. Konzentration über 90 Minuten ist daher unabdingbar. Oder besser: über 96 Minuten. Dann kann es auch beim Nachbarn klappen.

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