HSV-Trainer Daniel Thioune (3. v. l.) versammelt seine Mannschaft zur ersten Trainingseinheit in Bad Häring.
  • HSV-Trainer Daniel Thioune (3. v. l.) versammelt seine Mannschaft zur ersten Trainingseinheit in Bad Häring.
  • Foto: WITTERS

Auftakt des Trainingslagers: Der HSV ist da, aber noch nicht komplett!

Jetzt beginnt für den HSV die heiße Phase der Vorbereitung. Am Montag landete der Hamburger Tross im österreichischen Bad Häring, dort wird er bis Sonntag sein Trainingslager abhalten. Alle Mann sind an Bord – komplett ist die Mannschaft hingegen noch nicht.

Sportdirektor Michael Mutzel war nach der Ankunft am Montagabend begeistert von den Begebenheiten im beschaulichen Bad Häring. „Das Panorama ist schön, das Hotel ist schön, der Platz ist angenehm und hat ein gutes Grün, zudem haben wir überall kurze Wege“, sagte der 40-Jährige und schob mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht hinterher: „Es ist also alles okay.“

HSV im Trainingslager in Bad Häring angekommen

Weniger okay waren die Testauftritte der Hamburger gegen die dänischen Klubs Midtjylland (0:2) und Randers (1:2) in der vergangenen Woche. Damit es künftig besser läuft, soll in den kommenden Tagen das Spiel mit dem Ball in den Einheiten forciert werden. „Die ersten zwei Wochen haben wir jetzt viel Wert auf das Spiel gegen den Ball gelegt. Jetzt geht es darum, was wir machen, wenn wir den Ball haben.“

Bereits am Mittwoch steht der erste Test des Trainingslagers an, ausgerechnet gegen den Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart, der dem HSV Ende Mai beim 2:3 so schmerzhaft wehtat. Schnee von gestern.

HSV will im Trainingslager Vollgas geben

Zwischen Pölven und Pendling wollen die Hamburger in den kommenden Tagen Vollgas geben. „Arbeiten und spielen – viel mehr ist erst einmal nicht geplant“, erklärt Mutzel die Marschroute für die kommenden Tage. „Wir wollen die Zeit zum Arbeiten nutzen.“

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Auch im Hintergrund laufen die Arbeiten weiter auf Hochtouren. Denn: Komplett ist die HSV-Mannschaft noch nicht. Mutzel und Sportvorstand Jonas Boldt (38) sondieren den Transfermarkt, suchen vor allem für die Defensive noch neue Akteure. „Wir werden in der Innenverteidigung auf jeden Fall noch was machen müssen, das haben wir immer gesagt“, sagte Boldt am Montag und benannte ein klares Profil. „Wir brauchen eine Säule auf dieser Position. Es kann durchaus sein, dass auch noch ein Zweiter dazukommt.“ Aber auch auf anderen Positionen könnte noch Bewegung reinkommen.

„Was sonst vielleicht noch passieren könnte, halten wir uns bis zum Ende offen.“ Zur Erinnerung: Das Transferfenster ist bis zum 5. Oktober geöffnet. Auch deshalb möchte Boldt nicht überhastet reagieren. „Es geht jetzt nicht um den einen Tag mehr oder weniger“, sagte er. „Natürlich hilft jeder Tag dem Trainer mehr, aber es geht darum, dass wir Qualität dazuholen.“ In den kommenden Tagen will der Coach mit der vorhandenen Qualität bei besten Bedingungen die optimale Vorbereitung absolvieren.

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